Adventsrituale für Kinder

Schöne Adventsrituale für Kinder

So versüßt ihr euch die Weihnachtszeit

Weihnachtsdeko basteln, Adventskranz vorbereiten – es gibt viele schöne Weihnachtsrituale.

Draußen wird es immer kälter und früher dunkel. Lichterketten werden aufgehangen und der Duft von leckeren, selbst gebackenen Plätzchen und heißem Kakao mit Sahne liegt in der Luft. Ganz klar: Die Adventszeit beginnt. Welche schönen Rituale es für eure Kleinen gibt, damit die Zeit bis zum Eintreffen von Christkind oder Weihnachtsmann nicht zu lang wird, haben wir euch hier mal zusammengefasst.

Besondere Adventssonntage

Zelebriert ihr die Adventssonntage mit eurer Familie auch so gerne? Als ich ein Kind war habe ich das jedenfalls geliebt! Jeden Adventssonntag wurde feierlich die nächste Kerze auf dem selbst gebastelten Adventskranz angezündet. Außerdem gab es leckeren, warmen Kakao oder Früchtepunsch sowie selbst gebackene Plätzchen und Kokosmakronen. Dann hat meine Mama eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen und wir haben Weihnachtslieder gesungen. So kamen wir mit jedem Sonntag ein bisschen mehr in Weihnachtsstimmung. Und mit jeder weiteren brennenden Kerze wusste ich: Heiligabend – und damit natürlich auch die Geschenke – rücken immer näher.

Der klassische Adventskalender

Jeder von euch kennt den klassischen Adventskalender, bei dem vom 1. bis zum 24. Dezember jeden Tag ein Türchen geöffnet wird, hinter dem sich eine kleine Überraschung versteckt. Mit dem Kalender wissen eure Kids immer, wie viele Tage es noch bis Heiligabend sind. So wird das Warten nicht so lang 😉. Obwohl es jede Menge Adventskalender mit Süßigkeiten oder kleinem Spielzeug zu kaufen gibt, ist es doch besonders schön, einen selbst gemachten Kalender, den ihr individuell befüllen könnt, vorzubereiten. Braucht ihr noch Inspirationen für die Füllung? Dann schaut doch mal hier.

Die Wichteltür als Alternative zum Adventskalender

Eigentlich kommt der süße Brauch aus Skandinavien, doch mittlerweile haben immer mehr Eltern ihn hierzulande auch für sich und ihre Kids entdeckt. Kennt ihr die Wichteltür? Pünktlich zum 1. Dezember zieht bei euch Zuhause ein kleiner Wichtel ein, der euch bei den Weihnachtsvorbereitungen hilft. Dazu bringt ihr, wenn eure Kids nicht da sind, eine kleine Tür – entweder selbst gebastelt oder gekauft – über einer Fußleiste im Wohn- oder Kinderzimmer an. Dann könnt ihr zusätzlich kleine Tannen aufstellen, einen kleinen Briefkasten anbringen oder etwas Mehl, welches als Schnee-Imitat dient, vor der Mini-Tür verstreuen.

Der Wichtel ist eingezogen! Mit Tannen, Schnee und Briefkasten wird’s noch wohnlicher.

Die Aufgaben des Weihnachtswichtels

Nachdem Tür und Deko stehen, schreibt ihr euren Kids einen Brief im Namen des Wichtels. Darin erklärt „der Wichtel“ – sei es Lasse, Tomte, Nisse oder Alfred – dass er nun bei euch eingezogen ist, um die Weihnachtszeit zu begleiten. Außerdem beschreibt er, dass seine Türe niemals aufgemacht werden darf, da er sonst Angst bekommt und wieder auszieht. Zudem ist er nachtaktiv und schläft am Tag, weshalb eure Kinder ihn nie sehen können. Im Laufe der Adventszeit könnt ihr weitere Briefe im Namen des Wichtels an eure Kids schreiben, kleine Spuren aus Krümeln legen, Fußspuren im Schnee hinterlassen etc. Natürlich kann der Wichtel auch mal ein Hühnerei in ein Überraschungsei verwandeln, den Adventskranz fertig schmücken oder leckere, selbst gebackene Kekse zum Naschen hinstellen. Da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Eure Kids können selbst auch Briefe an den Wichtel schreiben, die ihr dann in seinem Namen beantwortet. Mit diesem kleinen Mitbewohner wird die Adventszeit für eure Kids bestimmt richtig aufregend!

In der Weihnachtsbäckerei

Was darf in der Weihnachtszeit auf gar keinen Fall fehlen? Natürlich selbst gebackene Plätzchen! Sucht gemeinsam mit euren Kids leckere und einfache Rezepte raus, geht einkaufen und verwandelt eure Küche in eine kleine Weihnachtsbäckerei. Es brauchen gar nicht viele Rezepte sein. 2 reichen für die Geduldsspanne eurer Kleinen meist schon aus. Am großen Backtag könnt ihr vielleicht auch noch die Oma einladen, sei es persönlich oder per Videocall. Sie kann euch beim Backen helfen und hat sicher den ein oder anderen Geheimtipp aus ihrer Rezeptesammlung parat. Wenn ihr noch kleinere Kinder habt, dann eignet sich ein Lernturm besonders gut, mit dem eure Kleinen auf Augenhöhe beim Backen helfen können. Ansonsten breitet euch einfach auf dem Küchentisch aus. Solange der Teig keine rohen Eier enthält, darf natürlich zwischendurch auch mal etwas genascht werden. Ein super leckeres Weihnachtsrezept findet ihr unter anderem hier.

Weitere Adventstraditionen

Neben diesen Ritualen gehört für viele Familien das gemeinsame Tannenbaum-Schmücken zur Adventszeit, genau wie Wunschzettel schreiben, Lebkuchenhaus basteln, wichteln und das eigene Zuhause weihnachtlich dekorieren.

Wie versüßt ihr euch denn die Zeit bis Heiligabend? Habt ihr noch mehr Ideen, vielleicht sogar ganz ausgefallene? Dann schreibt uns gerne über Instagram, Facebook oder unsere Blog-Mailadresse. Wir sind gespannt und wünschen euch eine entspannte, gesunde und fröhliche Advents- und Weihnachtszeit mit euren Liebsten!

Ohne selbst gebackene Plätzchen geht in der Adventszeit nichts!

Diesen Beitrag teilen

Teile diesen Beitrag

Mehr lesen

Beitrag von


Beitrag von

Lisa






Letzte Beiträge


Werde unser Fan!