Muttertag Pusteblume Auszeit

Am Muttertag eine Pause gönnen

Mal kurz verschnaufen:

Wie man sich selbst am Muttertag eine Pause gönnt

Fotos: © Catharina König

Wir finden, jede Mama hat einen Orden verdient. Oder zumindest mal eine Auszeit. Eigentlich ja nicht nur an diesem einen Tag, dem Muttertag – aber dieser Tag ist eine gute Gelegenheit, allen Mamas da draußen „Danke“ zu sagen und sie an ihre kleine große Auszeit zu erinnern.

Es war vor zwei Jahren, meine Tochter gerade vier Monate alt und wir auf einem Campingplatz im Allgäu. Es war früh, der Nebel über dem See hatte sich noch nicht gelichtet und der in meinem Kopf von einer unruhigen Nacht mit Baby auch noch nicht. Mein Handy klingelte und mein Großvater war dran. Mein Geburtstag war erst wenige Tage her, also ging ich davon aus, er wolle mir nachträglich dazu gratulieren. Stattdessen: „Alles Gute zum Muttertag.“ Ich war baff. Und hab das erst nicht so richtig verstanden.

Mein Hirn arbeitete nur auf Sparflamme, ich war müde und hatte weder geduscht noch einen ersten Kaffee getrunken (das brauche ich, um wach zu werden). Zum einen war ich nämlich schon seit kurz vor sechs wach, zum anderen habe ich mich gefühlt, als hätte ich die Nacht durchgerockt: Mein kleiner Super-Fan – a.k.a. meine Tochter – wollte dank Wachstumsschub im Zwei-Stunden-Takt gestillt werden und gegen drei Uhr nachts waren mein Mann und ich im Dunkeln mit Taschenlampen ums Wohnmobil geschlichen. Nicht etwa, um Party zu machen, nein, um die Gasflasche auszutauschen und die Heizung in Gang zu setzen.

Stilecht stillen auf dem Campingplatz… denn das kann am Muttertag nun wirklich keine Pause machen 😉

Als ich langsam verstand, was mein Opa da gesagt hatte, freute ich mich. Die Müdigkeit war für einen Moment vergessen. Da war jemand, der mir zujubelte! Und ich habe mich wahnsinnig gefreut. Und es hat mich mit einem unerklärlichen Stolz erfüllt. Ich war mir im Vorwege der Schwangerschaft und des Mutterseins nämlich sicher: Der Muttertag ist mir völlig schnurzegal. Auch meine Mutter hatte nie einen Hehl daraus gemacht. Diese Konzentration auf den einen Tag im Jahr erschien mir etwas suspekt – ähnlich wie der Valentinstag. 364 Tage läuft alles so, wie gehabt und an dem einen Tag im Mai steht die Welt plötzlich Kopf?

Der Papa hat das Baby in den Schlaf geschoben – ich kann nochmal die Augen zumachen und die Sonne genießen. Meine kleine Auszeit.

Und doch hat der Anruf meines Opas etwas in mir gerührt und mich zum Nachdenken gebracht: Was, wenn wir diesen Tag nicht überhöhen und Wunder was ein Feuerwerk erwarten, sondern stattdessen uns einfach an diesem Tag mal kurz ein bisschen selbst feiern (was wir übrigens eigentlich jeden Tag für einige Momente machen sollten) und feiern lassen. Ihn einfach als Erinnerung nutzen, uns selbst mal wieder etwas Gutes zu tun. Den Papa oder die Großeltern machen lassen, sich mit Freundinnen verabreden, in Ruhe in die Badewanne gehen, den Yogakurs besuchen oder auch einfach mal nichts tun – oder auch bewusst Zeit mit der Familie verbringen, die Zeit und den Moment genießen. Oder euch feiern lasst, wie Rockstars, denn die Parallelen sind doch unverkennbar 😉

„Mamas sind wie Rockstars“-Kunstdruck via format-kunstdrucke.de.

Hier sind einige Helferlein und Tipps, mit denen ihr euch an diesem Tag eure kleine Auszeit gönnen könnt. Und hier teilt Christina ein paar Auszeit-Ideen mit euch – denn auch Rockstars brauchen mal eine kleine Pause:

  • Zeit, das Glas zu heben

    Ob ihr noch stillt oder schwanger seid oder auch einfach so: Roséwein in der alkoholfreien Variante – auf euch! Torres Roséwein Natureo

  • Spa-Zeit

    Nehmt euch Zeit für euch und verwandelt euer Badezimmer in einen Spa-Bereich. Mit einem schönen Badezusatz entspannt ihr im Handumdrehen.

  • Spielzeit

    Zeit! Papa geht alleine zum Spielplatz (und bleibt gaaaaanz lange)

  • Zeit für Genuss

    Sushi/Pizza bestellen (heute bleibt die Küche kalt!)

  • Lese-Zeit

    Das Buch „Völlig fertig und irre glücklich“ – für alle (werdenden) Mamas. So wahr, so ehrlich, so schön!

Und, was habt ihr Schönes am Muttertag vor? Wie gönnt ihr euch eure kleine große Auszeit? Verratet es uns in den Kommentaren!

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