darum sind zwillinge so besonders

Darum sind Zwillinge so besonders

Zwillingspower bei Pinolino!

Darum sind Zwillinge so besonders

Foto: © Pinolino Kinderträume

Eine kleine Mini-Umfrage unter den Pinolino-Mitarbeitern hat gezeigt: Wir haben echt viele Zwillinge im Team. Drei davon: Felix, Yvonne und Carolin (v.l.), erzählen uns heute, was das Besondere am Zwillingsein ausmacht, ob sie ihre Lehrer an der Nase herumgeführt haben und ob man als Zwilling wirklich immer die gleichen Klamotten angezogen bekommt.

Außerdem lest ihr morgen noch das Interview mit Tino, einem ganz besonderen Zwillingspapa und Fan von Pinolino!

Geballte Zwillingspower bei Pinolino – Wahnsinn! Was seid ihr für ein Zwillingspaar (m/w, w/w, m/m?)
Carolin: w/w
(…übrigens: ein wenig mehr über Carolin und ihre Schwester erfahrt ihr im Interview mit ihr.)
Yvonne: w/w
Felix: Ich habe eine Zwillingsschwester. Und ich nehme mal die Antwort auf die häufigste sich nun anschließende Frage vorweg: Nein, nicht eineiig 😉

Yvonne und ihre Zwillingsschwester haben ihrem Umfeld gerne mal einen Streich damit gespielt, dass sie sich so ähnlich sahen. (Foto: privat)

Wie oft musstet ihr euch früher anhören: Wer ist denn jetzt wer?
Carolin: In der Kindergartenzeit schon sehr oft.
Yvonne: Zu Kinderzeiten ziemlich oft. Sogar die eigene Familie hat manchmal die Namen verwechselt. 😉
Felix: Eigentlich nie. Dafür sahen wir uns doch zu unähnlich. Allerdings gab es Zeiten im Leben meiner Schwester, da ist sie auf Grund eines „praktischen“ Haarschnittes häufiger auch mal für einen Jungen gehalten worden. Damals war sie aber noch deutlich einstellig vom Alter her.

Carolin und ihre Zwillingsschwester stehen sich auch heute noch sehr nah, fahren zum Beispiel zusammen in den Urlaub.

Habt ihr anderen damit auch schon mal einen Streich gespielt?
Carolin: In der Grundschule, haben wir unsere Ähnlichkeit schon genutzt. Bei Sportabzeichen in Klassenarbeiten usw.
Yvonne: Das gehört bei Zwillingen doch zur Kindheit dazu und macht Spaß. Wir waren damals im Ferienlager in zwei verschiedenen Gruppen, zum Essen oder auch zu Ausflügen haben wir dann zwischendurch immer mal getauscht. Es hat niemand bemerkt bis wir es dann nachher aufgeklärt haben.
Felix: N/A

Partnerlook, gleicher Haarschnitt und eine gewisse Ähnlichkeit – Felix und seine Zwillingsschwester wurden allerdings kaum verwechselt als Kinder.

Partnerlook für die Kids? War/ist das bei euch angesagt?
Carolin: War damals angesagt und für uns auch völlig ok denke ich. Der Klamottenstile hat sich dann aber auch schnell in zwei Richtungen geändert. Heute wäre das undenkbar.
Yvonne: Als wir größer wurden und unsere Kleidung selbst ausgesucht haben gab es keinen Partnerlook mehr. Bei Babys niedlich aber wenn sie größer werden darf’s ruhig individueller sein.
Felix: Ehrlich gesagt nicht so wirklich. Ich kann mich an ein Foto von meiner Schwester und mir erinnern, auf dem wir beide die gleiche Teddy-Weste trugen. Das ist aber glaube ich die einzige Überschneidung unserer Kleiderschränke gewesen. Ach warte, nein, da gab es mal so farbige Cordhosen, die meine Mutter in einem Nähkurs für uns zusammengeflickt hat. Ich habe eine grüne und meine Schwester ein pinke Hose verpasst bekommen; aber beide vom gleichen Schnittmuster. Und die waren leider sehr robust und wir haben sie in einer Phase bekommen, in der wir anscheinend nur langsam gewachsen sind. Gott, habe ich diese Hose geliebt, NICHT.
Bei meinen eigenen Kindern gibt es nur den sequentiellen Partnerlook – Leo trägt teilweise (Kleider ausgenommen) die Klamotten seiner größeren Schwester auf. Allerdings hat er einen ganz coolen Sweater auf dem einfach nur „Bro“ steht. Wenn es den auch mit „Sis“ gibt, könnte ich mir durchaus vorstellen, Ella zu nötigen, den zu tragen.

DIE Verbindung zwischen Zwillingen, von der man immer hört – gibt es die wirklich? Und falls ja, hast du ein Beispiel dafür?
Carolin: Ja, das gibt es wirklich. Wir merken gleich, wenn es dem anderen mal nicht gut geht. Oft rufen wir genau in den Moment beim anderen an.
Yvonne: Es gibt schon eine starke Verbindung zwischen Zwillingen, ich merke, wenn es meiner Schwester nicht gut geht. Aber ob es jetzt DIE Verbindung gibt kann ich nicht sagen. Ich für mich habe noch keine Phantomschmerzen in Armen oder Beinen verspürt.
Felix: Puh, haben wir schon häufig drüber nachgedacht aber sind nicht wirklich zu einer abschließenden Antwort gekommen. Es gibt sicherlich einige Beispiele, in die man eine solche, engere Verbindung hineininterpretieren könnte. Allerdings weiß ich nicht, ob es einfach nur an der Tatsache liegt, dass man im gleichen Alter ist und dementsprechend das Entwicklungskarussell im Gleichschwung durchmacht. Ich habe noch eine zweite Schwester und auch zu dieser habe ich eine sehr enge Verbindung. Es würde mir schwer fallen, hier zu differenzieren.

Die Ähnlichkeit ist noch da, allerdings bei Yvonne und ihrer Zwillingsschwester nicht mehr zum Verwechseln.

Möchtet ihr selbst auch gerne einmal Zwillinge haben? Warum / warum nicht?
Carolin: Ich hoffe es überspringt eine Generation
Yvonne: Zwillinge zu haben könnte ich mir schon vorstellen. Es ist sicher eine riesige Herausforderung in den ersten Jahren und schwer für die Elternteile sich aufzuteilen. Für die Kinder ist es einfach schön, Geschwister zu haben.
Felix: Wie sagt man immer so schön: Was kommt wird gewickelt. Allerdings wäre es Status quo schon eine, sagen wir mal, Herausforderung. Ab dem dritten Kind geht man ja bekanntlich von der Mann- zur Raumdeckung über und nach zwei Kindern mit Zwillingen nachzulegen ist dann schon ein großer Raum, den man dann plötzlich abdecken müsste. Aber da sollte ich mich für ein abschließendes Urteil vielleicht noch mal mit Sven Falk unterhalten.

Welches Möbelstück sollte für Zwillinge noch erfunden werden?
Carolin: Ein Kinderbett in dem beide Kinder Platz haben, aber zusammen sein können.
Yvonne: Mittlerweile ist es schon auf dem Markt: das Baby Doppelbett für Zwillinge. Da sie sich in so frühen Jahren nicht voneinander trennen möchten ist das eine wunderschöne Erfindung.
Felix: Der Doppeltreppenhochstuhl mit abtrennender Plexiglasscheibe dazwischen. Da können sich die beiden Kinder beim Essen gegenseitig bei Laune halten, ohne dass ein aus der Luft geholter Löffel mit 7-Kornbrei gleich die Outfits beider Kinder für die Wäsche markiert.

Ganz lieben Dank an euch für diesen kleinen großen Einblick in eure Zwillings-Welt!

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Christina

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