Das traditionelle Mutterbild von damals ist überholt

Das traditionelle Mutterbild von damals ist überholt

Immer mehr Mütter wollen oder müssen Kind und Karriere unter einen Hut bekommen

Moderner Lebensentwurf als Working Mom bringt Freiheit und Gelassenheit.

Ich kenne selbst nur ganz wenige Mütter in unserem Freundes- und Bekanntenkreis, wo das traditionelle Mutterbild von damals noch zum Tragen kommt. Mutter ist zu Hause und für die Wäsche, den Haushalt und die Kinder verantwortlich und der Vater geht arbeiten und verdient das Familieneinkommen. Die meisten meiner Freunde stellen sich der neuen Herausforderung morgens pünktlich zur Arbeit zu kommen und gleichzeitig eine „gute Mutter“ zu sein, die abends dann das leckere Abendbrot auf dem Tisch stehen hat.

Unabhängigkeit gibt Sicherheit – auch für die Zukunft

Vielen berufstätigen Müttern ist es heute wichtig, einen Lebensentwurf zu haben, bei dem sie eine gewisse Unabhängigkeit – auch vom eigenen Ehemann – haben. Vor dem Hintergrund, dass das Modell „Mann = Versorger“ schon lange ausgedient hat (!), heute gut 50% aller Ehen wieder geschieden werden und eine immer größere Altersarmut (gerade uns Frauen betreffend) entsteht, finde ich das auch schlau. Für sich selbst sorgen zu können und den Lebensstandard theoretisch auch ohne Mann irgendwo halten zu können, gibt einem Freiheit, Sicherheit und Gelassenheit – ein sorgenfreieres Leben!

Neue Rollenverhältnisse entstehen.

Gerade in den Städten hat das traditionelle Familienkonzept „Frau daheim, Glück allein“ ausgedient und neue Rollenverhältnisse entstehen. Diese neuen Rollen machen das Leben nicht immer einfacher. Frau und Mann, Mutter und Vater müssen sich finden und eine Rolle einnehmen, in der sie sich wohlfühlen. Das Großziehen von Kindern, Haushalt und das Geldverdienen ist heute Gemeinschaftaufgabe! Die junge Vätergeneration nimmt heute meistens Elternzeit und beteiligt sich aktiv an der Betreuung der Kinder. Bei manchen herrscht mehr Gleichberechtigung. Einige fallen nach der Geburt auch wieder in die traditionellen Bilder und Rollen zurück, obwohl es anders geplant war. Wieder andere entscheiden sich auch ganz bewusst dafür, das traditionelle Modell zu leben, was auch ok ist.

„Papa, spielst du mit mir?“
„Jetzt nicht, frag Mama!“
„Mama, darf ich mit Papa spielen?“
„Ja, darfst du.“ 😉

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Christina

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