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Der erste Augenblick! Plus: Kliniktasche packen

Der erste Augenblick nach der Geburt!

Plus: Das gehört in die Kliniktasche

Foto: © Carolina Bredl

Was passiert, wenn’s passiert? Caro berichtet über die Magie des ersten Moments mit ihrem Sohn Maximilian und gibt euch Tipps, was in jede Kliniktasche gehört.

Tausendmal habe ich mir versucht auszumalen wie es wohl sein wird: Die Geburt, sein Gesicht, der Schmerz, die Freude, das Leben „danach“. Aber wie es dann tatsächlich ist, wenn’s losgeht, nun, das hätte ich dann doch nicht gedacht. Klar, jeder hat seine eigene Geschichte. Keine Schwangerschaft, keine Geburt gleicht der anderen. Doch was die meisten Mütter glücklicherweise teilen, ist der besondere Moment, wenn dir dein Kind das erste Mal in den Arm gelegt wird.

„Hallo! Ach, so siehst du also aus“, könnte es zeitgleich aus dem Mund von Mutter und Kind heißen. Ich möchte mir einbilden, dass Maxi mich erstmal gründlich begutachtet hat, so intensiv waren seine Blicke. Kein Wunder, schließlich sind wir eine ganze Weile innigst miteinander verbunden gewesen – und sind es auch immer noch, wenn auch auf eine andere Art und Weise als damals. Dass Babys in dem Alter noch gar nicht richtig gucken können und sowieso alles nur in schwarz-weiß und von kürzester Entfernung sehen, wollte ich gar nicht so genau hören, als mir die Hebamme davon erzählte. Zu beeindruckt war ich von seinem Augenaufschlag, der wirkte, als wolle er mit mir flirten.

Ich wollte diesen Spruch nie wahr haben: „Sobald das Kind da ist, sind die Schmerzen vergessen!“, das hörte ich immer wieder. Doch ich muss zugeben – auch mir ging es so. Maxi war da! Gesund, natürlich perfekt in meinen Augen, aber noch völlig zerknautscht von der Reise. Das ist übrigens völlig normal und dauert ein, zwei Tage. Ihr könnt eure Männer also schonmal vorwarnen und gleichzeitig beruhigen.

Die PDA, vor der ich übrigens am meisten Angst hatte, hat kein Stück weh getan Carolina Bredl

Das hat schnell über die 14 Stunden Wehen hinwegtrösten können. Dazu sei gesagt: Die letzten zwei davon mit PDA, vor der ich übrigens am meisten Angst hatte, die aber kein Stück weh getan hat – mag aber auch daran gelegen haben, dass ich zu dem Zeitpunkt zu allem bereit gewesen wäre, in der Hoffnung, dass die Schmerzen endlich nachlassen. Aber das alles war jetzt egal. Das neue Leben als Mama begann endlich Realität zu werden. Ich mochte den Gedanken, mich endlich nicht mehr passiv durch Ruhe und Schonung, sondern aktiv durch Stillen, Wickeln und Kuscheln um das kleine Würmchen kümmern zu können. Gut, dass ich mir vorab schon Gedanken gemacht hatte, was ich für ihn und mich in den nächsten Tagen auf der Babystation benötige, um mich ganz auf unsere erste gemeinsame Zeit konzentrieren zu können.

Die Kliniktasche ausstatten

Folgende Tipps möchte ich euch zum Thema gut ausgestattete Kliniktasche mitgeben. Denn auch die trägt dazu bei, dass euer Start einfach unvergesslich magisch bleibt.

Für die Mama

  • Mindestens 2 etwas längere Wohlfühlhemden (was soll ich sagen, ja: es könnte passieren, dass man sich unter der Geburt öfter vollspuckt). Ich hatte 2 Hemden von meinem Mann stibitzt. Die wollte er danach auch nicht wieder haben☺
  • Schnelle Energielieferanten: z.B. eingeschweißter Muffin, Studentenfutter, Käsesticks, Cola (mit Strohhalm!), Apfelschorle
  • Hausschuhe
  • Bademantel
  • 3 tagestaugliche Pyjamas (Leggings, Longtop)
  • Bequeme Unterwäsche
  • Großes und kleines Handtuch (wir sind ja nicht im Hotel)
  • Eigenes Klopapier (gönn’ dir die 5-lagige deluxe Flauschversion!)
  • Persönliche Badutensilien wie Shampoo, Fön, Haargummis, Trockenshampoo, Abschminktücher, Zahnbürste, Tagescreme, Concealer
  • Still-BH/Still-Top inkl. Stilleinlagen
  • Handy mit Kamera, Aufladegerät
  • Mp3-Player und bequeme Kopfhörer

Für das Baby

  • Kuscheldecke
  • Das erste Komplett-Outfit, um die Klinik zu verlassen: Body, Hose, Strümpfe, Pullover, Jacke, Baumwollmützchen (während des Klinik-Aufenthalts werden Klamotten und Schlafsack gestellt)
  • Windeln für unterwegs, Feuchttücher, Anti-Stinke-Windelbeutel, Wickelunterlage
  • Schnuller
  • Babyautositz oder Tragetuch

Unterlagen

  • Mutterpass
  • Personalausweis
  • Versichertenkarte
  • Alle Unterlagen zur Einreichung der Geburtsurkunde (kann man nämlich häufig direkt beim Klinikpersonal abgeben)

Mehr über die nötigen Unterlagen zur Geburtsurkunde findet ihr hier: Familienwegweiser

Foto: © Carolina Bredl

Ich wünsche allen werdenden Mamis alles Gute und eine wundervolle erste Kennenlernzeit mit euren Babys.

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