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Dr. Stefanie Gundel Coaching für Mütter

„Frauen und Mütter müssen lernen, ihre eigenen Stärken wertzuschätzen.“

Coach Dr. Stefanie Gundel hilft Müttern, ihre Potenziale auszuschöpfen

Fotos: © Einfallslicht/Laura Stecher

Viele Mütter fühlen sich in ihrem Job nicht mehr wohl, sind gestresst und haben das Gefühl, kein richtiges Ziel mehr vor Augen zu haben. Dr. Stefanie Gundel hilft diesen Frauen und Mamas, wieder mehr zu sich und ihren Ressourcen zu kommen. Christina hat mit ihrer ehemaligen Kommilitonin und Mama von drei Kindern über ihre Arbeit gesprochen.

Liebe Steffi, schön, dass du im Pinolino blog dabei bist. Du coachst vor allem berufstätige Mütter – mit welchen Themen kommen die Frauen zu dir, welche Herausforderungen stellen sich den Müttern?
Meistens betrifft es die Berufswelt. Mütter sind unzufrieden mit ihrem Job, sehen keine Perspektive, fühlen sich vom Chef und Team missverstanden und als Mutter abgestempelt. Sie haben das Gefühl, sie reiben sich auf, nehmen Stress auf sich, um dann keine Wertschätzung zu bekommen. Sie wünschen sich nichts mehr als einfach „normal“ behandelt zu werden. Ohne Sonderrolle im Positiven wie im Negativen. Unabhängig von Teil- oder Vollzeit. Ganz nach ihren Stärken und Kompetenzen. Darüber hinaus kommen viele Mütter mit Anliegen wie dem Drang nach Perfektionismus und überhöhtem Stress zu mir.

Schlechtes Gewissen, Vereinbarkeit, Stress, auf der Stelle treten – wie kannst du Frauen und vor allem Müttern hier helfen?
Als erstes ist es wichtig genau hinzugucken, wann beispielsweise das schlechte Gewissen genau auftritt. Meistens sind es immer wiederkehrende Situationen oder ähnliche Auslöser. Zweitens geht es darum, sich Gedanken darüber zu machen: Was möchte ich stattdessen? Wie möchte ich mich in diesen Situationen fühlen? Was muss anders sein? Dann werden drittens Maßnahmen erarbeitet, inwiefern sich das „neue“ Gefühl einstellen kann. Zum Beispiel welche Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden? Häufig hilft hier aber auch schon die Klarheit darüber, woher das schlechte Gewissen kommt und eine Reflektion darüber, dass häufig „ich“-selber für das schlechte Gewissen verantwortlich bin. Wichtig ist es zu erkennen, dass ich – die Mutter – es somit auch in der Hand habe, es zu ändern. Was sehr schön und erleichternd ist.

Ziele definieren, Potenziale ausschöpfen und vor allem: Druck rausnehmen. Mit jeder Frau und Mutter arbeitet Stefanie Gundel ganz individuelle Motivationen heraus.

Wie kann ein Coaching langfristig helfen, das eigene Potenzial auszuschöpfen und künftige Herausforderungen besser zu meistern?
Zumeist stehen wir uns mit irgendetwas selber im Weg. Wir tragen Glaubenssätze mit uns herum, die wir irgendwann einmal gelernt haben und als richtig erachten. Ein fiktives Beispiel: Ich habe den Glaubenssatz in meiner Kindheit immer vorgelebt oder gesagt bekommen, dass ich keine Fehler machen darf. Dies habe ich verinnerlicht und kämpfe jeden Tag aufs Neue damit, keine Fehler machen zu dürfen. Es kostet mich täglich viel Energie und auch Lebensfreude. Hier schlummern Potenziale, Reserven und Ressourcen, die ich anderweitig nutzen kann. Ziel im Coaching ist es dann, diesen Glaubenssatz zu identifizieren (für den Träger ist er nämlich selbstverständlich, sonst würde er ja nicht daran glauben ;-)), den Druck erstmals rauszunehmen und daran zu arbeiten, wozu das Machen von Fehlern auch gut sein kann.

Was motiviert dich persönlich am Coaching von Müttern?
Meine eigenen Erfahrungen als berufstätige, dreifache Mutter. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, mich für Mütter einzusetzen und zu sehen, dass meine Arbeit das Leben von Müttern schöner macht & sie glücklicher sind.

Die individuellen Stärken und Motivation definieren – das gehört zum Coaching von Stefanie Gundel

Was ist das Ziel eines jeden Coachings?
So unterschiedlich meine Klientinnen und ihre Anliegen sind, so unterschiedlich ist auch das Ziel eines jeden Coachings. Grundsätzliches Ziel ist es somit, meiner Klientin zu helfen, ihr in meinem Coaching gesetztem und definiertem Ziel näher zu kommen, sie auf den Weg zu bringen oder es sogar bereits zu erreichen. Grundsätzlich helfe ich beim Freisetzen von unbewussten Ressourcen und Potentialen, dem Weiterentwickeln von Stärken, dem Aufzeigen neuer Perspektiven, Treffen von Entscheidungen und vielem mehr.

Gibt es etwas, das generell in der deutschen Arbeitswelt passieren müsste, um Frauen den Weg zurück in den Beruf zu erleichtern?
Generell dürfen wir Mütter nicht darauf warten, dass etwas in der deutschen Arbeitswelt passiert. Genau das ist meiner Meinung nach der springende Punkt. Es ist keine alleinige Lösung und Veränderungen von der Politik und Unternehmen einzufordern. Vielmehr müssen Mütter selber wertschätzen, was sie leisten, was für Stärken sie bereits besitzen und was sie für zusätzliche Erfahrungen, Kompetenzen tagtäglich als Mutter gewinnen. Sie müssen stolz darauf sein und diesen Stolz nach außen tragen. Sie müssen Sicherheit gewinnen. Sie müssen ausprobieren und diskutieren. Sie müssen Gespräche führen. Sie müssen Anforderungen stellen und sich die Arbeitswelt selber gestalten und nicht gestalten lassen. Sie müssen aktiv werden. Nicht alleine. Sondern gemeinsam.
Genau dafür setze ich mich vermehrt ein. Ich möchte Müttern mit Hilfe von Fachwissen, Expertenmeinungen, eigenen Erfahrungen und dem Austausch von anderen Müttern Mut machen. Ich möchte Ihnen viele neue Impulse geben und Möglichkeiten aufzeigen, um die Herausforderungen zu meistern und aktiv den Berufsalltag als Mutter zu gestalten.

Organisation ist alles, und dazu Bauchgefühl – so kommt Stefanie Gundel durch den Alltag mit Familie, Job und Freizeit!

Du selbst bist Mutter von drei Kindern, wie bekommst du „alles unter einen Hut“?
Das weiß ich manchmal selber nicht. Ohne Organisation, aber auch Bauchgefühl geht es nicht.

Was ist das Schöne am Elternsein?
Die Gefühle, die nur Kinder in einem auslösen können. Sei es ein Gefühl der Dankbarkeit, Freude oder Liebe.

Wann ist es auch mal anstrengend?
Wenn jedes meiner Kinder zeitgleich ein Bedürfnis hat, was sie oder er unbedingt jetzt sofort gelöst haben muss. Fünf zusätzliche Arme und Beine wären da hilfreich 😉

Was bedeutet „kleines großes Glück…“ für dich?
Meine Familie. Liebe Steffi, vielen Dank für das tolle Gespräch und die motivierenden Eindrücke!

Hier findet ihr Dr. Stefanie Gundel und ihr Coaching im Netz: http://gundel-coaching.de/

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