Homeschooling – Unterricht Zuhause

Homeschooling

So funktioniert Schule Zuhause

Homeschooling: des einen Freud, des anderen Leid!

Manche Eltern entscheiden sich aus unterschiedlichen Gründen bewusst dazu, ihre Kinder Zuhause zu unterrichten. Andere Eltern stehen plötzlich – z. B. durch Ereignisse wie der Corona-Pandemie – vor der großen Herausforderung, Homeschooling und Home-Office unter einen Hut zu bringen. Doch wie funktioniert eigentlich „richtiges Homeschooling“? Wir verraten euch ein paar Tipps!

Die ideale Lernumgebung

Damit eure Kids gut in ihren „Schultag“ Zuhause starten können und lernen, den Arbeits- und Freizeitbereich voneinander abzugrenzen, ist eine optimale Lernumgebung erforderlich. Ein Schreibtisch, der genug Platz für Hefte, Bücher, Stifte und andere Utensilien bietet, ist dabei eine der wichtigsten Voraussetzungen. Damit ein flexibles, rückenschonendes und ermüdungsfreies Lernen ermöglicht wird, sind neigbare Arbeitsplatten von Vorteil. Habt ihr unebene Böden Zuhause? Dann solltet ihr einen Schreibtisch wählen, bei dem man die Füße verstellen und so dem Boden anpassen kann, wie beispielsweise bei unserem Modell Liam. Um die Konzentration dann ganz auf den Unterricht zu lenken, solltet ihr alles was stört, wie Fernseher, Spielzeug oder Musik, aus dem Sichtfeld der kleinen Homeschooler entfernen und für eine ruhige und helle Umgebung sorgen. Ob das im Kinder-, Wohnzimmer oder in der Küche ist, bleibt euch überlassen.

Klare Strukturen und fester Tagesablauf

Ein Vorteil vom Home-Office ist, dass man sich die Arbeit und den Tag normalerweise so einteilen kann, wie es für einen persönlich am besten passt. Das kennt ihr sicherlich auch aus euren eigenen Home-Office-Erfahrungen. Ein klar strukturierter Tag mit fester Arbeitszeit und Mittagspause – so als würdet ihr „normal“ zur Arbeit gehen – hilft aber den meisten dabei, effektiver zu arbeiten. Genauso solltet ihr es auch beim Homeschooling machen. Wenn es von der Schule keinen Plan oder keinen festen Online-Unterricht gibt, dann macht euch und euren Kids selbst einen Plan für die Woche. Ähnlich wie ein Stundenplan, bei dem ihr festlegt, wann welches Fach Zuhause dran ist. Beginnt, falls irgendwie möglich, am besten morgens, wenn auch der reguläre Unterricht in der Schule starten würde. Baut kleine Pausen ein und legt das Ende des Unterrichts vorher fest. Dadurch können eure Kids besser lernen und sich leichter orientieren. Zudem geben feste Strukturen oder Rituale Kindern ein Gefühl von Routine und Sicherheit.

Der richtige Schreibtisch ermöglicht rückenschonendes und ermüdungsfreies Lernen.

Homeschooling und Home-Office unter einen Hut bringen

Homeschooling und Home-Office gleichzeitig, ist eine echte Herausforderung – vor allem, wenn kein Online-Unterricht der Schulen stattfindet. Wenn ihr dabei aber ein paar Dinge beachtet, könnt ihr beides besser miteinander vereinen.

  • Falls ihr die Möglichkeit habt, wechselt euch mit eurem Partner zwischen Home-Office und Homeschooling ab. Durch diese Arbeitsteilung kann jeder von euch einen Teil des Tages arbeiten und den anderen Teil für die Kids da sein.
  • Habt ihr nicht die Möglichkeit euch mit eurem Partner abzuwechseln, dann startet mit eurer eigenen Arbeit, wenn auch für eure Kids der Homeschooling-Tag beginnt. Findet kein Distanzunterricht statt, dann lasst die von der Schule bereitgestellten Aufgaben und Infos zunächst allein von euren Kleinen bearbeiten und steht nach einer vorher abgemachten Zeit für Fragen und Erklärungen zur Verfügung.
  • Solltet ihr mit kleinen I-Männchen Zuhause alleine sein, die noch nicht unbedingt selbstständig lernen oder sich konzentrieren können, versucht, kleine Lern- und Arbeitszeiten einzuteilen: 1 Stunde lernt ihr zusammen, dann habt ihr selbst eine Stunde Zeit etwas zu arbeiten, während euer Kind spielt und dann wird wieder etwas gelernt.
  • Ein regelmäßiger Austausch mit Freunden und Klassenkameraden hilft, wenn schwieriger Lernstoff nicht auf Anhieb verstanden wird.
  • Wurde genug gelernt, aber Mama und Papa müssen noch arbeiten, dann überlegt vorher mit euren Kids schon ein paar Freizeitbeschäftigungen für diese Zeit, denen sie solange im Kinderzimmer nachgehen können.

Zusätzliche Tipps für den Unterricht Zuhause

Damit es für eure Kids noch angenehmer wird, kommen hier weitere kleine Extra-Tipps, mit denen ihr euch den Alltag Zuhause erleichtern könnt:

  • Um sich besser konzentrieren zu können, brauchen die fleißigen Lerner zwischendurch ein bisschen Bewegung und kleine Pausensnacks. So können sie wieder neue Energie tanken.
  • Vermeidet es, eure Kleinen zusätzlich zu stressen. Baut keinen Leistungsdruck auf – die Situation ist für alle nicht leicht! Wenn mal was nicht klappt, dann ist das so und es wird am nächsten Tag weitergemacht.
  • Lernfilme oder Lernvideos auf Youtube helfen Kindern oft, schwierigen Lernstoff besser zu verstehen. Gerade wenn ihr selbst auf dem Schlauch steht und auch der Austausch mit Mitschülern nicht weiterhelfen kann, ist das eine tolle Lösung.
  • Wenn nicht eh schon von der Schule vorgegeben, solltet ihr mit eurem Kind Lernziele festlegen: Welche Aufgaben müssen bis Ende der Woche fertig sein oder welche Themen sollten bis dahin selbstständig bearbeitet werden? Dazu könnt ihr gut To-Do-Listen erstellen. Eure Kids haben dann eine super Übersicht und außerdem macht das Abhaken von Aufgaben richtig viel Spaß 😉!

Stundenplan und To Do-Listen helfen bei der Tagesstrukturierung.

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    Lisa






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