Echte Mamas, Drei Mütter,

Interview Echte Mamas: Das perfekte Buch für nicht perfekte Mamas

Echte Geschichten von echten Mamas.

Die Online-Community für Mütter, in der das wahre Leben zählt

Fotos: © Echte Mamas

Auf „Echte Mamas“ werden die Geschichten erzählt, die in Zeiten von blinkblanken Instagram-Profilen selten erzählt werden. Nämlich echte Geschichten. Wir haben mit Marion Scheithauer (auf dem Bild oben zwischen ihren Co-Gründerinnen Miriam Wiederer, links, und Sara Urbainczyk, rechts) von „Echte Mamas“ über die Besonderheit ihrer Community, das erste Babyjahr und das erste Buch der drei Mamas gesprochen.

Liebe Marion, stell dich und deine Co-Gründerinnen doch bitte kurz vor: Wer seid ihr und was macht ihr?
Wir sind Sara, Marion und Miriam, drei Mütter aus Hamburg. Wir haben das Online-Magazin Echte Mamas gegründet. Die Idee dazu kam uns bei einem Playdate mit unseren Kindern, als wir alle drei in Elternzeit waren. Wir wollen mit Echte Mamas das Mama-Leben abbilden, wie es wirklich ist: Wundervoll und irre anstrengend zugleich, so voller Liebe und auch so chaotisch, dass es einen in den Wahnsinn treibt. Wie anstrengend diese aufreibende Nähe sein kann, und gleichzeitig doch so wunderschön und herzerfüllend – das wollen wir mit emotionalen Geschichten erzählen. Und wir wollen eine große Community aufbauen, die sich gegenseitig hilft – weil wir doch alle im selben Boot sitzen. Mamas helfen Mamas – das ist unsere Mission.

Am 6.4. ist euer Buch im Ullstein Verlag erschienen: „100 echte Mama-Fragen“ – Was erwartet die Leserinnen darin?
Wir bekommen täglich hunderte Fragen von Müttern aus unserer Community geschickt, die wir entweder auf unserer Facebook-Fanseite oder in unserer geschlossenen Facebook-Gruppe posten. Die anderen Mamas antworten, geben Tipps oder ihre Erfahrungen weiter. Wir haben die 100 am häufigsten gestellten Fragen rund um das erste Babyjahr herausgefiltert und in diesem Buch beantwortet – mit Experten und natürlich jeder Menge echter Mama-Tipps.

Das perfekte Buch für nicht perfekte Mamas: 100 echte Mama-Fragen. Erschienen im Ullstein Verlag.

Wie kam es zu dem Buch?
Die Idee zum Buch kam uns, weil sich ganz viele Fragen immer wiederholten. Und wir außerdem gesehen haben, wie gern die Mamas echte Erfahrungen von den anderen Müttern lesen, aber dass sie oft auch gern die Meinung eines Experten dazu hören möchten. Das Buch ist die perfekte Mischung!

Welche Fragen treiben frischgebackene Mamas am meisten um?
Am häufigsten erreichen uns sicher Schlaf- und Stillfragen, aber auch die richtige Ernährung oder auch Beziehungsprobleme treiben die Mamas um. Es beginnt eben alles bei Null, man hat ja vor dem ersten Baby meist gar keine Erfahrung mit dem Thema. Außerdem ist auch jedes Baby anders – egal, was man bei der Schwester oder besten Freundin gesehen oder gehört hat, alles kann beim eigenen Baby anders aussehen. Aber irgendeine Mama da draußen kennt meist die Situation, in der man selbst gerade ist, und kann helfen. Und wenn es nur mit dem Satz „Halte durch, das war bei mir genauso, das vergeht“ ist.

Man muss sich immer bewusst machen, wie kostbar diese Baby-Zeit ist.Marion Scheithauer, Echte Mamas

Wenn es ein Geheimrezept für das Durchstehen des ersten Babyjahrs gäbe, wie würde es eurer Meinung nach lauten?
Zuerst einmal: tief durchatmen. Du bist nicht allein. Und es hilft, sich bewusst zu machen, dass sie nur so kurz so klein sind. In den anstrengenden Zeiten, wenn man nachts das schreiende Baby schaukelt – und mitheulen könnte, weil man so müde und verzweifelt ist. Es wird vorbeigehen. Und auch in den wunderschönen Momenten – versuche, dir immer wieder bewusst zu machen, wie kostbar diese Baby-Zeit ist. Gib so viel Liebe, wie du nur kannst.

Ihr habt eine große Community aufgebaut. Viele „Echte Mamas“ erzählen ihre Geschichten. Wie können die Stories bei euch veröffentlicht werden?
Meist schicken uns die Mamas ihre Geschichten per E-Mail oder Nachricht auf Facebook. Und manchmal erzählen sie ihre Geschichte in einer unserer geschlossenen Gruppen, und wir fragen sie dann, ob wir ihre Story aufschreiben können.

Drei „Echte Mamas“ die wissen, was Mütter umtreibt: Miriam Wiederer, Marion Scheithauer und Sara Urbainczyk.

Echt und ungeschönt. So schreibt ihr auf dem Blog über die Alltagsgedanken und -sorgen von Müttern. Besonders über euren letzten Text „Sex in Träumen“ musste ich sehr schmunzeln, weil er mir sehr aus der Seele spricht.
Ja, am Ende geht es uns allen gleich. Wir alle fühlen so viel Liebe für unsere Kinder, haben die gleichen Fragen und Sorgen – völlig egal, ob man auf dem Land oder in der Stadt wohnt, viel oder wenig Geld hat. Die Babys schlafen nicht, das Stillen ist schwierig oder die Beziehung leidet unter der neuen Situation. Und gleichzeitig könnte man platzen vor Glück, wenn man sein Baby anschaut.

Was ist für dich das Schönste am Elternsein?
Es gibt ja diesen Klischee-Satz, den immer alle bemühen – dass man eine Liebe spürt, so tief wie nie zuvor, wenn man ein Kind bekommt. Ich glaube, alle sagen das, weil es wirklich stimmt. Man kann das auch nicht erklären. Diese aufreibende Nähe, keine Privatsphäre mehr, wenig Schlaf, sein eigenes Leben (erstmal) komplett hintenanstellen – wenn man das jemanden erklärt, der keine Kinder hat, schütteln die nur den Kopf. Und trotzdem: das ist es wert.

Wann ist es auch mal hart?
Ich glaube, da sind wir uns alle einig: Dauerhafter Schlafentzug ist wirklich kein Spaß.

Was bedeutet „kleines großes Glück…“  für dich?
Morgens im Bett zu liegen, wenn meine Tochter noch „butzeln“ will – so nennt sie das Kuscheln, bevor wir aufstehen müssen. Sie drückt sich dann ganz nah an einen heran, das kein Millimeter Platz mehr zwischen uns ist, und drückt einen so fest sie kann. Der beste Moment meines Tages.

Diesen Beitrag teilen

Teile diesen Beitrag

Mehr lesen

Beitrag von


Beitrag von
Christina

Christina

Meet... Christina


Pinolino auf Instagram






Letzte Beiträge


Werde unser Fan!