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Kerstin Schmidt von sanvie I mini im Interview

Mehr Stil im Kinderzimmer

Kerstin Schmidt von sanvie.de und sanvie|mini im Interview

Foto: © Kerstin Schmidt

Kerstin Schmidt bloggt auf sanvie und sanvie | mini über Einrichtung, Stil und Deko – alles, was das Zuhause schöner macht. Im Interview verrät sie, wie sie zum Bloggen kam und für wen ihr Blog ist

Liebe Kerstin, stelle dich doch bitte kurz vor: Wer bist du, wo lebst du, seit wann bloggst du und wie bist du dazu gekommen?
Ich bin Kerstin, 34 Jahre alt, Mama von Emil und Paul und von Beruf Mediendesignerin. Schöne Dinge liegen mir daher schon berufsbedingt am Herzen und so habe ich 2009 angefangen auf sanvie.de über Schönes zum Wohnen und Leben zu bloggen.
Ich komme aus Oldenburg und da die Möglichkeiten hier nicht ganz so groß sind wie in den Großstädten, habe ich angefangen nach schönen Dingen online Ausschau zu halten. Inzwischen gibt es sanvie.de auch in der Mini Ausgabe.

Also kam sanvie|mini erst später dazu?
Ja, genau! Als ich mit Emil schwanger wurde, war ich entsetzt über all die gelben Teddys in örtlichen Babygeschäften und habe mich auf die Suche nach anderen Dingen für Babys und Kinder gemacht. sanvie|mini gibt es inzwischen nun auch schon vier Jahre und ich freue mich sehr darüber, den Blog wachsen zu sehen.

Für wen ist dein Blog?
Für Mamas, Omas, Tanten, aber auch für Papas, Opas oder Onkels die Inspiration oder Geschenkideen für Babys und Kinder suchen. Besonders gern inspiriere ich mit meinen Kinderzimmer-Moodboards. Denn es gibt so viel mehr kreative und schöne Dinge fürs Kinderzimmer als die typischen hellgelben/grünen, babyrosa oder babyblauen Töne. Und in Sachen Dekoration oder auch Accessoires kommen immer mehr schöne Dinge nach Deutschland!

Bei dir auf dem Blog findet man eine Menge schöner Sachen, Inspiration für Kinderzimmer und das Zuhause – wie würdest du deinen persönlichen Einrichtungsstil beschreiben?
Ich mag es eher unbunt, ein wenig skandinavisch. Aber auch ein wenig holländisch würde ich unseren Einrichtungsstil beschreiben.

Du hast zwei kleine Jungs, wie sieht der Alltag bei euch aus?
Turbulent und selten leise. Wir stehen morgens alle um sechs Uhr aus. Frühstücken gemeinsam und dann düsen die Jungs mit dem Papa in die Krippe. Ich hole sie dann gegen Mittag wieder ab und wir verbringen den Nachmittag miteinander. Meist lieber zu dritt. Aber gern gehen die Jungs gerade auch zum Kinderturnen und wir alle können es kaum erwarten, dass der Frühling kommt und wir die Nachmittage wieder draußen verbringen können.

Eine Frage, die du auch den Mamas in deinen Interviews stellst: Was ist für dich die größte Herausforderung am Mama-Sein?
Oh ja, die Frage stelle ich gern, denn für mich gibt es so viele Herausforderungen. Ob es das ruhig bleiben beim Trotzanfall ist oder die Möglichkeit, auch mal eine Stunde Zeit für sich zu finden. Aber wenn man sich den Herausforderungen stellt, dann klappt es mit der Zeit immer besser und im Grunde ist man ja mit all dem nicht alleine. Denn den wohl meisten Mamas dieser Welt wird es ähnlich gehen.

Du hast in der Elternzeit schon wieder angefangen in Teilzeit zu arbeiten, bloggst regelmäßig und hast einen Shop für Accessoires bei Dawanda – wie hast du das organisiert bekommen bzw. wie organisiert ihr euch jetzt zuhause?

Gott sei Dank kann ich immer, auch in meinem festen Job, von zuhause aus arbeiten! Das ist soooo viel wert. Allein die nervige Fahrzeit bleibt mir erspart und so war es überhaupt möglich, dass ich, als Paul vier Monate alt war, wieder angefangen habe zu arbeiten. Der Papa hat sich nachmittags um die Jungs gekümmert, aber dadurch dass ich zuhause war, war ich zum Stillen oder im Notfall zum Trösten immer in der Nähe. Das war toll. Und auch heute klappt es prima, das Arbeiten von zuhause. Ich mache alles, wenn die Jungs nicht da sind oder schlafen, denn mit ihnen funktioniert es einfach nicht. Sie fangen sofort an Blödsinn zu machen, wenn ich am Rechner sitze und merken sofort, dass ich mit meinen Gedanken nicht bei ihnen bin. Daher ist es wichtig, die Zeit effektiv zu nutzen.

In unserem Familienbett kann man nah beieinander kuscheln oder auch einfach in Ruhe schlafenKerstin von sanvie I mini

Euer Familienbett sieht super gemütlich aus – da schläft bestimmt jeder gut. Was war euch besonders wichtig?
Der Platz und die Optik. Kinder schlafen meistens quer, sie wühlen viel und da war wichtig, dass jeder im Grunde seinen eigenen Platz hat und man, wenn man möchte, nah beieinander kuscheln oder auch einfach in Ruhe schlafen kann. Mir war zudem auch noch die Optik des Bettes wichtig, denn ich glaube es wird uns noch eine ganze Weile begleiten.

Du zeigst auf Instagram auch regelmäßig Fortschritte eurer Renovierung und von eurem Zuhause. Was ist dir in Sachen Einrichtung besonders wichtig?
Momentan ganz klar, weniger ist mehr! Seitdem wir Kinder haben häuft sich so viel Kram an. Manchmal macht mich das ganz wahnsinnig. Ich sortiere daher immer wieder auch bei mir und dem ganzen Dekokram aus. Überlege, ob ich das brauche oder ob es mich nur belastet. Da reicht manchmal schon, dass es bei jedem Staubwischen im Weg ist. Seit dem Anbau herrscht hier in manchen Räumen noch totales Chaos, denn ein Zimmer ist immer noch nicht fertig und die Möbel aus dem Raum und die anderen Sachen lagern halt zwischen. Ich freue mich, wenn es bald ein Ende hat, Paul sein eigenes Zimmer bekommt und so etwas mehr Ordnung herrscht. Denn so ordentlich wie auf den Bildern ist es hier selten.

Deine Meilensteinkarten sieht man immer wieder auf Instagram auftauchen. Wie kam dir die Idee dazu? Durch dein erstes Kind Emil?
Nein, erst in Pauls Schwangerschaft habe ich nach Karten gesucht, die mir gefallen und nichts gefunden. Also habe ich mich kurzerhand selbst an den Rechner gesetzt. Als alles fertig war und das erste Feedback so positiv, habe ich mich entschlossen, sie auch zu verkaufen.

Deine drei Lieblingsblogs?
www.apinchofstyle.com
www.heimatbaum.com
www.paulsvera.com

Hast du ein Lieblingsprodukt von Pinolino?
Ich finde das Kinderbett ‚Riva‘ sehr schön!

Was bedeutet „kleines großes Glück…“ für dich?
Gemeinsam mit meinem Mann zusammen auf unsere Jungs zu schauen und darüber zu staunen, was in den letzten Jahren alles Tolles passiert ist. So eine kleine Familie ist wirklich ein besonders kleines großes Glück!

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Catharina

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