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Mein Baby schläft schlecht

Mein Baby schläft schlecht

Drei persönliche Tipps zum Überleben mit den kleinen Nachtgespenstern

Foto: © ADDICTIVE STOCK/Fotolia

Ihr habt schon alles versucht und trotzdem will euer Baby nicht durchschlafen? Lasst euch von den gut gemeinten Tipps aus den zahlreichen Schlafbüchern und Schlaflernmethoden nicht einschüchtern und findet euren eigenen Weg. Das ist gewiss der richtige!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Jedes Kind ist individuell und einzigartig. Das fängt bei der Geburt des Babys an, geht über das nächtliche Schlafverhalten hinaus bis hin zur ganz eigenen Persönlichkeit im Kleinkindalter. Daher möchte ich allen frisch gebackenen Eltern an dieser Stelle raten: Finger weg von Schlafbüchern und gut gemeinten Tipps von Großeltern, Eltern, Freunden und Bekannten! Findet euren eigenen Weg und hört auf euer Bauchgefühl. Der Weg, der sich daraus ergibt, wird der richtige sein – für euch und eure Kinder. Catharina hatte euch bereits von ihrer Schlaf-Erfahrung aus dem ersten Jahr mit ihrer Tochter Ella berichtet.

Auch ich bin auf den ansprechenden Buchtitel „Endlich durchschlafen“ reingefallen; ich wollte definitiv nach ein paar Wochen wieder durchschlafen – wer will das nicht? Natürlich kauft man dann so ein Buch. Rückblickend muss ich allerdings sagen, dass ich bis vor kurzem noch nicht wieder durchgeschlafen habe und dies in Summe jetzt schon ganze fünf Jahre ausmacht. Ein realistischerer Buchtitel wäre da für mich gewesen: „Wie man sich nach Jahren ans nächtliche Aufstehen gewöhnt!“ Aber auch meine Kinder, obwohl ich mich bei beiden gleich verhalten habe, waren in ihrem Schlafverhalten komplett unterschiedlich. Und ja, ich habe anfangs auch diverse Tipps verfolgt. Aber mein Fazit: jede Mutter, jeder Vater und die Kinder haben ganz individuelle Vorlieben und Bedürfnisse – und diese können nicht in einen Ratgeber verpackt werden. Eine meiner Freundinnen musste ihrer Tochter ca. ein halbes Jahr lang beim Einschlafen die Hand halten. Eine andere macht die Spieluhr an und das Kind schläft alleine im Bettchen ein. Meine Kinder schlafen leider ein wenig schlechter, bei anderen ist nur ein Kind ein Nachtgespenst und bei wieder anderen keines.

Findet euer individuelles Beruhigungsritual, was zu eurem kleinen Nachtgespenst passt!Christina

Klar ist, jeder Mensch braucht Liebe, körperliche und seelische Nähe – der eine mehr, der andere weniger. Und ja, meine Babys fanden es auch schön, beim Stillen einzuschlafen: warme Milch, in meinen Arm gekuschelt, ganz nah bei Mama… meine Kinder und ich haben es genossen und es hat uns bestimmt nicht geschadet, wie manche Ratgeber behaupten. Ganz im Gegenteil! Meine Freundin Julia hat es genauso mit ihrer Tochter gemacht (und hat entgegen so mancher Ratgeber das Baby beim Stillen auch einschlafen lassen) und nach neun Monaten hat die Kleine im Grunde durchgeschlafen. Glück oder Zufall?

Hier 3 realistische Tipps, die ich aus meinem persönlich Erlebten gerne an euch weitergeben möchte:

Auf verschiedene Phasen einstellen

Tatsächlich gibt es verschiedene Phasen: bessere und weniger gute Schlafphasen von Babys und Kindern. Ob ein Entwicklungssprung, die ersten Zähne oder schlechte Träume dafür verantwortlich sind, egal: Stillen, der Schnuller, ein Fläschchen oder die körperliche Nähe sind tolle Tröster und können das Baby schnell wieder beruhigen, so dass Eltern & Kind in der Nacht leichter wieder einschlafen. Findet euer individuelles Beruhigungsritual, was zu eurem kleinen Nachtgespenst passt und wechselt euch ab, so dass jeder mal verschnaufen kann. Verschieden gute oder schlechte Schlafphasen sind ganz normal.

Mitschlafen anstatt wach zu liegen

Nehmt es einfach hin, wenn euer Baby nachts oft wach wird. Klingt banal? Finde ich nicht… ich bezweifle auch sehr stark die immer wieder kommunizierten Prozentsätze der Babys (angeblich 30-40% aller Babys), die nach drei Monaten durchschlafen. Kommt in meinem Freundeskreis zumindest schon mal so nicht hin! Oder wird ggf. als „durchschlafen“ eine Dauer von 3 Stunden am Stück definiert, dann könnte es passen… Also, lieber liebevoll die nächtlichen Unterbrechungen hinnehmen und so gut wie möglich mitschlafen anstatt zu grübeln und wach zu liegen!

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Eine passende Schlafumgebung schaffen

Ihr stillt und wollt euer Baby nah bei euch haben? Dann ist ein Anstellbettchen der beste Schlafplatz für euren Wonneproppen in den ersten Monaten. Bei beiden hatte ich ein solches und habe es geliebt. Auch Alina von „Liebling, ich blogge jetzt“ berichtet über ihre Erfahrung mit dem Anstellbettchen ‚Janne‘. Auch, wenn die Kinder älter werden, ist es wichtig, einen schönen Schlafplatz zum Wohlfühlen zu schaffen. Nur wenn sich eure Kleinen im Kinderzimmer und eigenen Bett wohlfühlen, werden sie dort auch gut und schön schlafen. Was man beim Kauf von Kindermöbeln beachten sollte, damit sich das Kind von Anfang an wohlfühlt und Möbel uns lange begleiten, hatte ich euch in dem Artikel „Kinderzimmer einrichten“ schon einmal beschrieben.

Mein persönliches Fazit: Lasst euch nicht aus der Ruhe bringen, folgt eurem eigenen Bauchgefühl und tut das, was euch und euren Kindern guttut – egal, was andere sagen und meinen. Ich wünsche allen eine gute Nacht!

Foto: © candy1812/Fotolia

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