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Mummy Mag: Mama-Power aus Berlin

Mummy Mag: Mama-Power aus Berlin

Die Freundinnen über ihr Blog-Baby und Glücksgefühle

Saskia, Janine, Camilla und Mad (v.l.) bei einem seltenen Moment zu Viert – ohne Kinder.

Mit jeder Menge guter Laune betreiben Camilla, Janina, Saskia und Mad das Mummy Mag. Wie es zur Gründung kam und was den Vieren in Sachen Erziehung besonders wichtig ist, das verraten sie uns im Interview – außerdem: Ein Aufruf an alle Mamas, die Geburtsgeschichten einzusenden!

Vier Mütter, neun Kinder – das ist das Mummy Mag. Camilla, du bist ein “alter” Hase im Blogbusiness: wie kam es zur Gründung vor ein paar Jahren?
Camilla: Ganz klassisch natürlich. Ich wurde schwanger und mir hat einfach der Blog gefehlt, der mich als zukünftige Mutter und Frau abholt. Das gab es vor fünf Jahren einfach nicht und so habe ich es einfach selbst gegründet. Ich wollte aber keinen Blog, der nur an meiner Person hängt, sondern direkt mit einem Team und großer Vielschichtigkeit starten – ebenso, wie das Frau- und Muttersein halt eben ist.

Wer war zuerst mit an Bord und wie hast du deine Mitstreiterinnen ausgesucht?
Camilla: Ich habe als erstes Saskia gefragt, ob sie mit dabei sein möchte. Ich war vor neun Jahren ihre Schwangerschaftsvertretung und wir hatten zusammen gearbeitet. Mit ihr habe ich auch den ganzen Blog entwickelt. Sie war da bereits dreifache Mama, eine gute Freundin und eine beeindruckende Frau. Janine hatte ich kurz darauf mit Baby getroffen und sie kam ins Team. Sie war auch meine wichtigste Partnerin, als es darum ging, das Paper zu machen. Sie kommt ursprünglich aus Print-Redaktionen und ich brauchte genau so jemanden mit mehr Erfahrung und sie brannte sofort für die Idee, ein eigenes Print-Magazin zu machen. Und als letztes kam Madeleine dazu – eine meiner ältesten Freundinnen und eine beeindruckende Frau. Sie fing erst an, in ihrer Freizeit DIY’s für den Blog zu entwickeln, wurde aber schnell fester Bestandteil in unserem Team. Wir sind stark mit- und aneinander gewachsen, glaube ich. Vielleicht macht auch gerade das uns als Team so sehr aus. Wir sind echte Freundinnen – das ist mal bequem, mal weniger bequem, aber das macht uns auf jeden Fall so besonders.

Als ich selbst gerade schwanger war und auch nach der Geburt meiner Tochter, habe ich eure “The day that…” Geburtsgeschichten verschlungen. Sie sind so unterschiedlich und doch eint sie dieses krasse Gefühl der Liebe, dass da immer mitschwingt. Für alle Schwangeren da draußen: gibt es die weiterhin?
Camilla: Auf jeden Fall. Das war die Idee von Janine. Sie meinte, wir sollten einfach mal unsere Geschichten aufschreiben und das haben wir einfach weitergeführt. Wir müssen nur wieder einen Aufruf starten – also: her mit euren Geschichten, wir wollen sie alle!
Mad: Es geht auf alle Fälle ganz vielen Frauen wie dir, selbst denen die noch nicht Mutter geworden sind. Ich werde oft auf die Geschichten angesprochen und dann werden daraus Stellen zitiert und ich merke, wer sich darauf einlässt, liest oft gleich mehrere anstelle eben nur eine. Eine Kolumne die uns ganz besonders viel bedeutet…
Janine: … und, die an etlichen Stellen auch zeigt, wie unersetzlich die Arbeit von Hebammen ist!
Saskia: Haha, und ich bin die einzige, bei der noch eine Geburtsgeschichte offen ist. Die von meinem ältesten Sohn. Die gibt´s dann, wenn er zehn wird… als Jubiläumsausgabe sozusagen. Daran kann man dann genau sehen, wie unvergesslich vielleicht gerade die erste Geburt ist und was sie in einem auslöst und was davon im Gedächtnis bleibt. Die negativen Teile werden ja bekanntermaßen verdrängt..
Camilla: Saskia – und wehe nicht!

Wie bekommt ihr Jobs, Kinder, Partnerschaft und Blog unter einen Hut?
Camilla: Also ich spreche mal für mich: Mit einer Menge Chaos und viel Anstrengung. Das sieht für viele von außen vielleicht leicht aus – zumindest wird mir das oft gesagt – aber das ist es nicht. Es bringt einen regelmäßig an seine Grenzen, oft auch darüber hinaus. Mich retten da nur zwei Dinge: ich liebe das, was ich tue und ich habe mit meinem Freund den besten Mann an meiner Seite, der mich in allen Dingen wirklich immer unterstützt. Aber fragt mal Saskia, die hat noch ein Kind mehr 😉
Saskia: Ja, also leicht ist das alles mit Sicherheit nicht. Aber man muss auch immer sehen, wie gut es uns allen geht! Wir sind ja quasi privilegiert. Haben Familien, die wir lieben, leben in einem reichen, friedlichen Land und können das machen, was uns erfüllt, haben Jobs, die uns Spaß machen. Ich bin sehr dankbar für das alles. Anstrengend ist irgendwie jeder Tag, weil ich viel mit den Kids allein bin. Bei uns ist immer was los, es ist nie ruhig, und Frieden und Krawall wechseln sich ab. Trotzdem genieße ich jeden Tag mit meinen tollen Jungs. Wochenenden und Urlaub liebe ich aber natürlich besonders, weil ich dann meinen großen starken Mann an meiner Seite habe und wir gemeinsam an einem Strang ziehen können, an dem ich sonst alleine hänge…
Janine: Ich bin neben Mummy Mag Blog und Paper auch selbständig als Redakteurin und Stylistin tätig. Mein Freund ist festangestellt, arbeitet Vollzeit – noch. Da passt der Hut nicht ohne Hilfe. Die hole ich mir, wo ich kann. Da müssen Oma, Opa, Freunde, Nachbarn, alle mal ran… auch wenn es um Auszeiten für meinen Freund und mich geht!
Mad: Ziemlich gute Frage! Ich gehe Vollzeit in einer Agentur arbeiten und manage da ein Team aus knapp 40 Leuten und fast doppelt so vielen Kunden, allerdings mache ich das schon ziemlich lange und ich würde sagen, das gelingt mir nur mit der jahrelangen Erfahrung und den Nerven aus Drahtseilen, damit ich auch bei großen Problemen nicht in Panik ausbreche. Einfach Übung. Dazu paart sich mein Kind, dass sich auch wirklich gerne nach der Kita mal alleine an ein Puzzle setzt oder Pferdehof spielt, sodass ich auch am Nachmittag noch, immer mal wieder, Remote-Präsenz bei den Kollegen zeigen kann. Mit Baby 2 wird sich das aber vermutlich ändern – wie ich es dann schaffe, verrate ich euch in einem Jahr 😉

Was macht Mummy Mag so einzigartig?
Camilla: Ich denke das sind wirklich wir. Als Personen. Wir denken viel darüber nach, was wir machen, wie wir Dinge umsetzen können, was wichtig ist und hinter welchen Dingen wir stehen. Natürlich sehen wir Dinge nicht immer gleich, aber wir versuchen auch genau das zu betonen. Oder Mädels?
Mad: Unsere Unangepasstheit! Wir wollen Niemandem gefallen, sondern schreiben uns unsere Gedanken und Erfahrungen von der Seele und können auch wirklich gut Kritik einstecken und darüber lachen – besonders wenn sie von uns gegenseitig kommt. Gleichzeitig wissen wir sehr wohl zu schätzen, dass unsere Beiträge andere Eltern inspirieren, polarisieren, vom Alltag ablenken und die Freude, die wir dabei haben, merkt man uns sicher an
Janine: Ich habe dem nichts hinzuzufügen – ok vielleicht das bereits erwähnte MUMMY MAG Paper, das unseren Blog in die Printsphäre verlängert. Ich kenne keinen anderen Blog, der sowas hat… ihr?

Ein heikles Thema habt ihr letzt’ angesprochen: Wenn Freunde ihre Kinder anders erziehen – gar nicht so leicht, habe ich selbst bemerkt. Was ist euch in Sachen Erziehung wichtig?
Janine: Schön, dass du das ansprichst.
An diesem Artikel habe ich lange geschrieben. Ein Thema, das mir nach dem Sommer mit Freunden am Herzen lag – auch weil ich mir sicher bin, dass es vielen so geht, aber eben auch, weil es heikel ist. Was ich für wichtig halte: Respekt, Rituale und Regeln – ich halte nichts von antiautoritärer Erziehung, wie du nach dem Artikel ja weißt. Außerdem unabdingbar: Einigkeit mit dem Partner. Heißt: sich besprechen, wie man dem Mini wann welche Dinge erklärt. Philo ist jetzt mit 4 (und war es mit 3 auch schon) in einem Alter, in dem er uns auch getrennt voneinander dieselben Sachen fragt bzw. bittet. Wenn ich nicht weiß, wie mein Freund gerade dazu steht, sage ich Philo, dass ich das mit Papa bespreche. Im Gegenteil dazu ist es mir nicht wichtig, unbedingt gleich wie unsere Freunde zu erziehen. Falls es jedoch Parallelen gibt, macht das gemeinsame Unternehmungen auf jeden Fall einfacher…
Saskia: Runtergebrochen auf drei Worte: Liebe, Geborgenheit und Regeln. Ich glaube, dass die beiden ersteren Faktoren, das wichtigste sind, um eine starke Persönlichkeit zu werden. Der Grundstein für ein glückliches erfülltes Leben, das ich meinen Kindern wünsche. Dazu gehört natürlich auch, Respekt und Freundlichkeit gegenüber anderen Menschen und vieles mehr..
Mad: Mir ist wichtig, dass sich meine Tochter frei entfalten kann, aber meinen Mann und mich immer als Netz mit doppeltem Boden versteht – so bin ich selber erzogen worden. Das heißt, die Werte die mir vermittelt worden, möchte ich auch meinen Kindern vermitteln. Witzig daran ist, dass meine Eltern finden, wir erziehen zu wenig, aber wie schon weiter oben gesagt, ist meine große Tochter auch kein Kind, dass täglich Grenzen genannt und erläutert bekommen muss. Wenn ich sie um etwas bitte, reicht das i.d.R. schon, dass sie es auch macht. Und um nochmal das Thema Freunde aufzugreifen: hier merke ich, dass ich extrem schnell eine Meinung dazu habe, “wie ich mit einer Situation der ich beiwohne umgehen würde”, aber ob das die tatsächlich erwünschte Reaktion beim Kind bringt, ist damit ja lange nicht gesagt. Und mir ist vollends bewusst, dass ich nicht ständig von meinen Freundinnen gesagt bekommen möchte “das hätte ich jetzt so gemacht”, vor allem nicht, wenn man in einer Situation mit dem eigenen Kind steckt, die man selber genauso als unangenehm empfindet wie alle anderen. Eine offene Frage a la “hey, kann ich dir irgendwie helfen?” finde ich selber da wesentlich zielführender.
Camilla: Ich glaube grundsätzlich haben wir da alle sehr ähnliche Ansichten, die sich sicherlich in den alltäglichen Feinheiten unterscheiden. Aber sowohl wir als auch die Kinder sind ja unterschiedliche Charaktere und da kann man ja nicht generalisieren. Wir versuchen z. B. bei der Erziehung unserer Kinder mit einer guten Mischung an Regeln und Freiheit zu erziehen. Es bringt nichts sich an eigene Vorstellungen zu klammern, sondern wir hinterfragen uns ständig, überlegen oft, wie wir es vielleicht besser oder anders machen können. Uns ist wichtig, dass unsere Kinder ausgeglichen sind, und ganz viel Sicherheit und Liebe von uns mitbekommen.

Ihr habt alle schon zwei oder drei Kinder. Camilla, du hast jüngst sogar eine Liebeserklärung an das Leben mit zwei Kindern geschrieben. Was ist für euch das Besondere am Leben mit Kindern?
Camilla: Jetzt können wir alle im Kanon antworten: Die Liebe! Oder? Aber das ist wirklich auch so. Plötzlich werden viele Dinge so unwichtig, das Leben bekommt einen ganz neuen Fokus, eine andere Tiefe. All Deine Prioritäten ändern sich. Das Leben wird spannender, aufregender und anstrengender. Man wächst über sich hinaus – in so vielen Hinsichten. Und ich für meinen Teil muss sagen, dass ich durch das Muttersein sehr viel mehr bei mir selbst angekommen bin.
Saskia: Ja, ich stimme Camilla zu. Dieses Liebesgefühl, dass in jedem Tropfen Blut in meinen Adern zu spüren ist, ist ALLES. Das Gefühl komplett zu sein, und nicht mehr als Einzelperson so wichtig zu sein. Ich bin jetzt fünf und das macht mich unglaublich stark. Janine: Wenn Freundinnen zum ersten Mal schwanger sind, schwadroniere ich gerne: “Kinder sind das Anstrengendste und Erfüllendste, das es gibt!”. Und das ist so wahr! Die Welt selbst wieder mit Kinderaugen zu sehen, das bringt mich jeden Tag an meine Grenzen, aber auch öfter zum Lachen und Glückselig-sein als ich mir das kinderlos je ausgemalt habe…
Mad: Der Kreis, der sich schließt. Nicht mehr der Nabel der Welt zu sein, fokussiert Tag ein Tag aus auf sich selbst und die eigenen Bedürfnisse. Das mag man ab und zu auch wieder vermissen, aber eine Mutter die zwei Tage ohne Kinder ist, weiß zu Beginn gar nichts mehr mit sich anzufangen. Es ist also gar nicht so schlimm, denn man lernt, wie Camilla schon sagt, was einem wirklich wichtig ist, das Zeit endlich ist und dass Hollywoodfilme recht haben: mach das Beste aus deinem Leben, wenn nicht für dich, für dein Kind tust du es.

Was fehlt euch manchmal?
Saskia: Ich bin jetzt schon so lange Mutter, auf Kinderjahre gerechnet 19 Jahre. Ich muss ganz ehrlich sein, ich habe vergessen was mir alles fehlen könnte, vielleicht auch weil meine persönliche Lebensweisheit ist “Der Mensch gewöhnt sich an alles”. Und ich bin sehr glücklich. Partnerzeit ist aber etwas, was mir inzwischen wie ein Luxusgut erscheint…
Janine: Meine Eltern und Schwestern, die leider nicht in Berlin wohnen… – und Geduld!
Mad: Die Zeit anzuhalten und Momente richtig zu genießen. Die vier Jahre seit Izzys Geburt bis heute sind so schnell verflogen, dass ich manchmal denke Einschulung, Erste Zigarette und Liebeskummertränen sind nur noch einen Wimpernschlag entfernt. Und wenn ich könnte, würde ich gerne eine Pause-Taste auf der Tastatur meines Lebens drücken und innehalten. Oder wieder und wieder und wieder abspielen.
Camilla: Zeit für mich, Zeit zu atmen, Zeit ein Buch zu lesen und Zeit für das Paar-Sein. Aber die Zeit vergeht so schnell, das kommt wieder. Also genieße ich jetzt einfach den Trubel in vollen Zügen.

Wann ist es auch mal hart?
Saskia: Ganz klar, wenn wir nachmittags alle erschöpft sind und es Streit gibt und jeder etwas anderes will. Da ist es dann extrem schwierig für mich allen gerecht zu werden.
Janine: Unter Druck (z. B. Termine einhalten) ist es hart, weil Kinder eben nicht einfach “funktionieren” wie man sich das so denkt… musst du mal die anderen fragen, wann ich das letzte Mal pünktlich war – lach.
Camilla: Haha, Janine? Ich kenne dich nur so. Aber du mich ja auch. Pünktlichkeit hat bei mir nicht mehr mit Organisation, sondern auch viel Glück zu tun, dass bei den Kindern alles glatt läuft. Ansonsten? Ständig im Alltag ist es hart, weil man ständig an und über seine Grenzen gehen muss. Aber man wird dafür belohnt.
Mad: Jeden Tag, wenn mein Gewissen mir sagt “Willst du jetzt nicht lieber etwas mit deinem Kind machen?” Das ist der Balanceakt dem sich Mütter aussetzen, wenn sie Kinder, Haushalt, Familie, Job, Hobby und was weiß ich nicht noch alles gleichzeitig schaffen wollen. Man muss lernen, dem Gewissen den Mittelfinger zu zeigen, weil es unmöglich ist, einfach allem und jedem gerecht zu werden.

Was bedeutet „kleines großes Glück…“ für euch?
Saskia: Das sind so viele kleine Momente. Ich habe auch das Glück, dass meine Jungs alle in Liebesbekundungen ganz groß sind…. Und immer wenn ich von außen auf uns raufschaue…
Janine: Nach drei Monaten 24h mit den Kids? Einmal nur für mich sein. Sei es beim Sport, zu einem Dinner mit den Mädels oder auch nur fünf Minuten allein auf der Toilette!
Mad: Am Morgen neben den Menschen aufzuwachen die mir alles bedeuten und am Abend wieder neben ihnen einzuschlafen. Ganz simpel, aber es gibt keinen anderen Ort auf der Welt an den ich mehr gehöre.
Camilla: Genau dazu hatten wir eine ganze Print-Ausgabe gemacht (hier zum Durchblättern) und immer wieder diese Frage gestellt. Für mich liegt Glück wirklich in den ganz kleinen Dingen. Das kann ein Blick sein, ein Moment oder wenn ich mal Zeit habe mein Leben in Ruhe zu betrachten – dann ist das pures Glück.

Habt ihr ein Pinolino Lieblingsprodukt?
Camilla: Bei Helene hatten wir ein Babybett von Pinolino und ein Laufrad. Ansonsten vielleicht unseren Schlitten – ich hoffe sehr, dass er dieses Jahr wieder zum Einsatz kommt… lach
Janine: Jetzt wo’s draußen wieder eklig ist: Indoor Rutsche Lotta.
Mad: Izzys Babyzimmer-Ausstattung war von Pinolino und meine Eltern haben sie uns zur Geburt ihres ersten Enkelkindes geschenkt. Ich würde die auch immer weiterempfehlen, weil mit Echtholz gearbeitet wird und es einfach eine große Auswahl an Styles gibt.

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Catharina

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