Regenspiele, Kinder spielen mit Gummistiefeln in einer großen regenpfütze

Regenspiele für „schlechtes“ Frühlingswetter

Komm’ wir spielen draußen

Regenspiele für „schlechtes“ Frühlingswetter

Foto: © famveldman/Fotolia

Plitschplatsch nass! Draußen spielen auch bei Regenwetter? Kein Problem mit der richtigen Kleidung – wir zeigen euch außerdem tolle Regenspiele, die erst so richtig Spaß machen, wenn es draußen nass ist!

Wenn ich als Teenager über das Wetter nölte, zogen meine Eltern, Hundebesitzer und begeisterte Spaziergänger, gerne ein dänisches Sprichwort herbei, dass wir in Hamburg auch oft verwenden: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.“
Heißt also: Mit der richtigen Regenmontur macht auch draußen spielen Spaß! Dass mich regen als Kind am Spielen im Garten oder auf dem nahegelegenen Spielplatz gehindert hätte, daran kann ich mich auch beim besten Willen nicht erinnern. Und auch meiner Tochter scheint Regen nicht besonders zu stören. Wind findet sie mal witzig, mal weniger – das schiebe ich aber eher auf die Stimmungslage einer Zweijährigen je nach Hunger/Schlaf/Gemütslage allgemein 😉

Hat man den inneren Schweinehund erstmal überwunden,
gibt es viel zu entdecken!Catharina

Grundausrüstung für das Spielen in der Matschepampe: Gummistiefel, Matschhose zum Überziehen und eine Regenjacke mit Kapuze. Ähnliches gilt dann auch für die Eltern. Zumindest regenfestes Schuhwerk und in eine gute Regenjacke sollte man mit Kleinkindern investieren.

Hat man den inneren Schweinehund erstmal überwunden, gibt es gerade für Kinder im oder direkt nach dem Regen eine Menge draußen zu entdecken: Neue Pfützen, Regenwürmer, die sich aus der Erde schlängeln, eine Schubkarre voll Wasser, die frische und saubere Luft und der erste Duft nach Frühling.

Wie fühlen sich eigentlich Regentropfen auf der Hand an? Was ist Regen? Und wieviel Regen fällt pro Stunde? Zeit, für eine kleine Naturkundestunde im Freien! (Foto: © eugenesergeev/Fotolia)

Hier ein paar Regenspiele für draußen:

Regentropfen fangen: Jedes Kind bzw. Mitspieler bekommt einen alten Joghurtbecher und sammelt darin Regentropfen. Nach zehn Minuten wird die Zeit gestoppt und mit einem Lineal nachgemessen, wer am meisten Regenwasser aufgefangen hat.

Wassergraben: Mit Schaufeln wird an einer erhabenen Stelle ein Auffangbecken für den Regen gegraben. Von einer Stelle weiter unten wird nun ein kleiner Graben bergauf gegraben. Kurz vor dem Bassin wird der Graben geflutet.

Steinbrücke: Mit Steinen eine Brücke durch eine große Pfütze anlegen. Sind die Steine groß genug, kann man anschließend noch eine Balance-Übung draus machen.

Pfützenboccia: In die Mitte einer großen Pfütze wird ein großer Stein platziert. Nun wirft jeder abwechselnd ein kleines Steinchen in die Mitte. Gewonnen hat, wessen Kiesel auf dem großen Stein liegenbleibt.

Gummistiefel an, Regenjacke übergezogen und raus zu den großen Pfützen und reißenden Bächen. (Foto: photophonie/Fotolia)

Schiffchen schwimmen: Dazu braucht ihr einen Würfel mit farbigen Seiten und buntes Papier oder Tonkarton, dass ihr zu Papierschiffchen gefaltet habt. Nun darf jeder reihum würfeln und wer seine Farbe würfelt, darf eines seiner Schiffchen auf die Pfütze setzen. Wer zuerst alle Schiffchen drauf hat, hat gewonnen.

Selbst die Kleinsten finden den Regen schon spannend: Die Wege fühlen sich unter den Schuhen anders an, die Luft riecht feucht und erdig. Zeit, neue Sinneseindrücke zu Sammeln und imRegen zu spielen. (Foto: © rasstock/Fotolia)

Und was gibt es Schöneres, als aus dem Regen wieder in das warme und trockene Zuhause zu kommen, sich etwas Gemütliches anzuziehen und einen heißen Kakao zu trinken?

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