Rund ums Wickeln

Alles rund ums Wickeln

Von Wickelplatz über Windelgröße bis zur Wickeltechnik

Mit ein paar Tipps wird das Wickeln für euch und euer Baby eine tolle und intensive Zeit.

Habt ihr Babys im Wickelalter, ein Neugeborenes oder seid ihr gerade schwanger? Dann wird bei euch das Thema Wickeln bestimmt ganz groß geschrieben. Damit ihr diese Zeit mit euren Kleinen genießen könnt und sie nicht in Stress ausartet – weil ihr euch bei manchen Dingen, wie der richtigen Windelgröße oder Wickeltechnik unsicher seid – haben wir für euch ein paar Tipps zusammengefasst mit denen die Wickelzeit sicher ganz easy wird!

Der richtige Wickelplatz

Bevor ihr euch Gedanken um die passende Windelgröße oder die richtige Wickeltechnik macht, muss natürlich überlegt werden, wie der ideale Wickelplatz aussehen soll. Viele bevorzugen eine klassische Wickelkommode oder einen -tisch im Baby- oder Badezimmer. Die Wickelkommode sollte eine gute Höhe haben und durch Schubkästen oder Fächer genug Platz bieten, damit ihr alle Wickelutensilien problemlos verstauen könnt und schnell zur Hand habt. Nicht zu vergessen ist auch eine bequeme und abwaschbare Wickelauflage oder –mulde, damit euer Kleines es weich und gemütlich hat. Eine Wärmelampe sorgt dafür, dass euer Baby beim Wickeln nicht friert und ein kleines Spielzeug oder Kuscheltier lenkt ab.

Damit der Wickeltisch nach der Wickelzeit noch weiter genutzt werden kann, könnt ihr den Wickelaufsatz bei all unseren Kommoden abnehmen und sie so weiterhin als tolles Sideboard verwenden. Mehr zum optimalen Wickelplatz findet ihr auch hier.

Welche ist die richtige Windelgröße?

Bestimmt standet ihr auch schon mal im Laden vor den Regalen mit Wickelutensilien und habt euch gefragt, ob nun Größe 1, 2 oder noch größer passend ist. Gar nicht so einfach, denn alle Babys oder Kinder sind ja unterschiedlich groß und schwer. Und das ist auch schon der Punkt. Auf den Windelverpackungen ist immer die Kilogrammzahl angegeben, die euer Baby für die jeweilige Größe haben sollte. Auf diese Angaben allein solltet ihr euch aber nicht verlassen, da der Körperbau von Babys unterschiedlich ist. Bei sehr schlanken, langen Babys kann vielleicht eine kleinere Windelgröße manchmal besser sitzen, obwohl es vom Gewicht her eher eine Größere bräuchte. Wenn euer Baby sehr aktiv und bewegungsfreudig ist, kann wiederum manchmal eine Nummer größer sinnvoll sein, die nicht einengt.

Damit euer Baby sich wohlfühlt und sich frei bewegen kann, sollte die Windel gut anliegen, aber nicht zu fest sein.

Letztendlich gilt beim Wickeln: Probieren geht über Studieren ;-). Deshalb solltet ihr beim Wickeln einfach schauen, womit sich euer Baby am Wohlsten fühlt und dass die Windel nicht ausläuft. Falls ihr irgendwo Druckstellen oder einen Hautausschlag bemerkt, solltet ihr zur nächsten Windelgröße übergehen. Kauft am Anfang besser immer nur kleine Mengen von einer neuen Windelgröße, um zu gucken ob sie passt.

Wie oft am Tag wickeln?

5 Mal, 6 Mal oder sogar 10 Mal? Ja, am Anfang braucht man schon ein paar mehr Windeln. Für ein Neugeborenes im Durchschnitt etwa 7 bis 8 und für ältere Babys etwas 5 bis 6. Natürlich kommt es auch immer darauf an, wie viel euer Kleines isst und trinkt und ob es einen festen oder eher flüssigen Stuhlgang hat. Am besten schaut ihr bei Neugeborenen alle 2 bis 3 Stunden nach ob die Windel voll ist. Damit keine Hautreizungen auftreten, sollte euer Kleines so schnell wie möglich nach jedem Stuhlgang eine neue Windel bekommen.

Pflegetücher, Cremes oder einfach nur Wasser?

Da die zarte Babyhaut sehr empfindlich ist, solltet ihr möglichst auf stark duftende Feuchttücher verzichten und stattdessen den Po eurer Kleinen Zuhause einfach mit Zellstofftüchern, Waschlappen und warmem Wasser reinigen. Das spart nicht nur Geld sondern schont vor allem auch die Umwelt. Wenn ihr unterwegs seid, sind Feuchttücher oder feuchte Waschlappen natürlich die praktischere Variante. Dabei solltet ihr auf spezielle Produkte für Babys zurückgreifen, die kein Parfum und keine reizenden Stoffe enthalten. Eine Creme könnt ihr verwenden, wenn der Po eures Babys wund ist, sonst ist sie eher nicht nötig. Bei wunden Pos hilft es außerdem immer noch am besten, wenn Luft dran kommt und euer Kleines öfter mal für ein paar Minuten ohne Windel strampeln kann.

Die richtige Wickeltechnik

Klar, Übung macht den Meister und mit der Zeit entwickelt ihr euch vielleicht zu richtigen Wickelprofis, aber für den Anfang ist es gut, doch ein paar Tipps zu haben.

Wickeln ist kein Hexenwerk. Mit der richtigen Wickeltechnik geht es super easy!

  • Zu allererst solltet ihr euch alle Wickelutensilien bereit legen (Windeln, Tücher, Waschlappen und evtl. frische Kleidung) und euch die Hände waschen.
  • Wenn ihr die Klebestreifen der Windel gelöst habt, solltet ihr sie zusammenkleben, damit sie nicht an der Haut eures Babys haften bleiben.
  • Im dritten Schritt hebt ihr den Po eures Babys hoch (Umfasst dabei mit der rechten Hand den linken Oberschenkel eures Babys, das rechte Bein liegt auf dem Unterarm) und wischt mit der trockenen Windelseite das Gröbste vom großen Geschäft weg. Wenn nur Pipi in der Windel ist, könnt ihr sie einfach wegziehen, zusammenfalten und in den Mülleimer werfen.
  • Dann reinigt ihr den Po mit Zellstofftüchern und Waschlappen.
  • Bei der frischen Windel schiebt ihr die Seite mit den Klebestreifen unter den Rücken. Wenn ihr die Windel schließt, darauf achten, dass sie nicht zu fest ist und nicht drückt (unter den Rand der Windel müssen noch 2 Finger passen). Das Bündchen sollte unter dem Bauchnabel sitzen und die Beinabschlüsse sollten gut anliegen und nicht verrutscht sein.

Jetzt seid ihr bestens für die Wickelzeit eurer Kleinen gewappnet :-).

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Lisa

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