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Schwangerinmeinerstadt.de – Interview zum Eventstore

Infos dort, wo sie gebraucht werden

Interview mit schwangerinmeinerstadt.de

Foto: © schwangerinmeinerstadt.de

Auf schwangerinmeinerstadt.de können sich Schwangere und Familien zentral aber vor allem lokal über alles informieren, was vom Kinderwunsch über Schwangerschaft bis zum Kleinkind wichtig ist. Jetzt eröffnet der erste Eventstore in München. Sandra Thumm (links im Bild) erzählt, was Interessierte dort erwartet.

Liebe Frau Thumm, vor fünf Jahren haben Sie, gemeinsam mit Frau Hezinger, schwangerinmeinerstadt.de gegründet – was gab den Anlass?
Die Idee dazu hatte meine Mitgründerin Frau Hezinger. In ihrem Freundeskreis waren damals sieben Frauen nahezu zeitgleich zum ersten Mal schwanger und bemängelten, dass es keine lokale und zentrale Übersicht über Hebammen, Kurse und Geburtskliniken gab. Ihnen fehlte eine Infoseite darüber, wo man zum Beispiel Anträge herbekommt. So kam sie auf die Idee, schwangerinmuenchen.de ins Leben zu rufen. Und da wir schon als Freelancer zusammengearbeitet haben, fragte sie mich, ob ich in die Konzeption einsteigen will. Ich fand die Idee dann so toll, dass ich gesagt habe, ich will da fest mitmachen und dann sind wir mit zwei Beta-Versionen (Testversionen) für München und Berlin gestartet. Dann kamen ziemlich schnell Anfragen aus anderen Städten und mittlerweile sind wir mit 16 Städten online.

Ratgeberseiten und allgemeine Blogs für Schwangere und Mütter gibt es viele, was ist das Besondere an schwangerinmeinerstadt.de?
Das Besondere an Schwanger in meiner Stadt ist natürlich der lokale Ansatz, den haben viele so nicht. Wir haben auch eine Filterfunktion für die Behördengänge, wo man eingeben kann, ob man verheiratet ist, wie viele Kinder man hat oder bekommt, wie man versichert ist, ob man selbständig ist oder Freiberufler. Und anhand der Angaben wird dann eine Liste erstellt, wann man was erledigen muss und anhand der man sich von der Schwangerschaft bis zum Kleinkind orientieren kann.

Ziemlich viele wertvolle Informationen – wer erstellt diese?
Wir arbeiten mit einer Beratungsstelle des Evangelischen Beratungszentrum (EBZ) zusammen, die ist staatlich anerkannt und überprüft regelmäßig unsere Angaben auf Richtigkeit.

Der Eventstore ist sozusagen die Verlängerung der Website: Wir veranstalten Kurse, Workshops und halten Vorträge.Sandra Thumm

Was können Schwangere und auch Mütter bzw. Familien auf schwangerinmeinerstadt.de erfahren?
Es gibt zwei Bereiche auf der Seite. Zum einen vom Kinderwunsch über Schwangerschaft bis hin zum Kleinkind allgemeine Bereiche, so wie von Ärzten und Hebammen geschriebene Artikel. Zum anderen sind das für die Städte, die wir auf schwangerinmeinerstadt.de bedienen, Kursangebote die von der Schwangerschaft bis zur Rückbildung reichen, aber auch lokale Tipps für etwa kinderfreundliche Restaurants und Cafés. Die Anbieter können uns anschreiben und werden dann kostenfrei eingebunden.

Sind noch neue Städte in Planung?
Ja, das Angebot werden wir weiter ausbauen. Freiburg und Ulm sind auf halbem Wege und werden demnächst dazukommen. Weitere Städte sowie Österreich sind ebenfalls geplant.

Am 6.10. eröffnen Sie auch den ersten Eventstore in München Haidhausen – was erwartet die Besucher bei der Eröffnung?
Am Eröffnungstag selbst sind vor allem unsere Geschäftskunden und Partner vor Ort. Wir machen eine große Charity-Tombola zugunsten der Kinder- und Jugendpsychosomatik des Klinikums rechts der Isar, wo wir unter anderem das Pinolino Schaukelpferd verlosen.

Der Eventstore ist sozusagen eine Verlängerung der Website – was erwartet Interessierte und Besucher dort?
Es werden regelmäßig Fachvorträge gehalten und Kurse wie Säuglingspflege organisiert – das Programm bekommt man vor Ort oder im Internet. Wir arbeiten mit der Hebamme Claudia Purzer zusammen, die einige Kurse abhalten wird. Wer teilnehmen möchte, muss sich nur vorher anmelden.

Sie selbst haben zwei Kinder – was ist Ihnen bei Möbeln und Spielwaren besonders wichtig?

Das Preis-Leistungsverhältnis! Was wir zu Beginn falsch gemacht haben, wir haben zu sehr auf den Preis geachtet, mussten dann aber feststellen, dass die Möbel uns nicht lange begleitet haben. Hier macht es definitiv Sinn, zu investieren und dann Möbel zu haben, die einen lange begleiten, so dass aus der Wickelkommode auch ein Sideboard wird und das Babybett auch ein Kleinkindbett sein kann. Lieber neutrales Design und mit Aufklebern oder ähnlichem verändern. Bei Spielzeug achte ich auf „Made in Germany“, weil wir sehr gute und hohe Standards haben. Es muss allerdings für mich persönlich nicht nur Holz sein, es darf auch mal Plastik dabei sein.

Haben Sie ein Pinolino Lieblingsprodukt?
Definitiv der Kombi-Hochstuhl ‚Nele‘. Als wir mit unserer Tochter ins Restaurant gegangen sind, war der Stuhl die Rettung und wir konnten in Ruhe essen, da sie die ganze Zeit mit dem Stuhl und dessen Umbau beschäftigt war!

Was ist „kleines großes Glück…“ für Sie?
Wenn ich meinen Kindern abends eine Gute-Nacht-Geschichte vorlese und sie dann in meinem Arm einschlafen.


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