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Unsere guten Vorsätze fürs neue Jahr: mehr kuscheln

Unsere guten Vorsätze fürs neue Jahr.

Warum wir unbedingt noch mehr kuscheln sollten!

Foto: © Africa Studio/Fotolia

Na, habt ihr auch gute Vorsätze fürs neue Jahr? So wie gesünder essen, weniger Alkohol, mehr Sport treiben? Erfahrungsgemäß hält sowas ja nicht allzu lange an. Was aber ganz einfach umzusetzen ist im neuen Jahr: Noch mehr kuscheln. Warum überhaupt und was so wichtig am kuscheln ist, das erklären wir euch heute.

Na, wie seid ihr ins neue Jahr gestartet? Mit einer Party? Einem gemütlichen Raclette- oder Fondueabend mit Freunden? Oder doch ganz ruhig mit der Familie, weil ihr wusstet, am nächsten Morgen ist mit den Kindern wieder Rambazamba im Bett? Bei uns sieht es dieses Jahr genau so aus, plus Jetlag dank Auslandsreise. Und falls ihr auch ins neue Jahr gekuschelt habt, ist das genau das Richtige. Und richtig wichtig! Denn Kuscheln macht glücklich und hat ganz viel mit dem Glückshormon Oxytocin zu tun.

Mit Baby im Bett kuscheln: Das setzt bei allen Glückshormone frei!

Kuscheln setzt das Glückshormon Oxytocin frei

Forscher haben herausgefunden, dass beim Kuscheln das Glückshormon Oxytocin freigesetzt wird. Das ist für eine Menge Vorgänge im Körper verantwortlich und macht sogar gesund! Unter der Geburt ist es zum Beispiel für die Wehentätigkeit zuständig und nach der Geburt bewirkt es, dass in der Mutterbrust genug Milch für den Säugling produziert wird. Wenn wir kuscheln, wird das Hormon ausgeschüttet und spielt dann eine bedeutende Rolle bei der Bildung von Abwehrkräften im Blut. Kinder, die also häufig gekuschelt, geknuddelt und geschmust werden, sind seltener krank.

Klar, auch mit Teddy oder Puppe lässt es sich schön schmusen. Und auch das ist wichtig. Für Glücksgefühle und vor allem ein Gefühl der Geborgenheit bei Babys und Kindern jedoch sind Berührungen unerlässlich. Mit der Hand über den Rücken streicheln, Händchen halten, den Kopf kraulen oder Küsschen geben. Diese kleinen Gesten zeigen Kindern: Ich bin für dich da, du bist hier richtig und vor allem richtig genauso wie du bist. Das stärkt auch das Selbstbewusstsein! Unsere Haut ist das größte Sinnesorgan, es nimmt schon kleinste Berührungen wahr, fehlt diese spezielle Art der Zuwendung, kann sogar die Entwicklung und Psyche Schaden nehmen.

Kuscheln gibt Geborgenheit und fördert das Selbstbewusstsein

Lachen, kitzeln, kuscheln und knuddeln: Mit Mama im Bettchen kuscheln ist für Kinder das Schönste – und so wichtig!

Küsschen von Papa: So fühlen sich Kinder geborgen.

Immer unter Strom? Kuscheln entspannt

Tagsüber, zum Beispiel im Kindergarten ist viel Action angesagt: Singen, Toben, Spielen, draußen Fangen spielen. Kinder hüpfen oft wie ein Flummi durch die Gegend. Nicht jedes Kind schafft es da, zwischendurch von alleine zur Ruhe zu kommen. In den Arm nehmen, übers Köpfchen streicheln, zum Anziehen auf den Schoß setzen: diese Maßnahmen schaffen Ruhe und vermitteln dem Kind unbewusst, dass es verschnaufen und sich entspannen kann. Der Atem wird automatisch ruhiger und die Kinder können Kraft bei Mama/Papa tanken. Zehn Minuten Händchen halten oder kuscheln bewirken schon, dass der Blutdruck und der Pulsschlag nachweisliche gesenkt werden. Das Stresshormon Cortisol wird abgebaut und die Glückshormone Dopamin und Serotonin ausgeschüttet – das stärkt auch das Herz-Kreislauf-System.

Übrigens: Am 21. Januar ist Weltknuddeltag – kein Zufall, dass der Jahrestag fürs Kuscheln in die wohl kälteste und dunkelste Jahreszeit fällt…

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Catharina

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