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Wie viele Kinder sind für uns genau richtig?

1, 2 oder 3? Oder 4?

Wie viele Kinder sind für uns genau richtig?

Foto: © monropic/Fotolia

Für einige ist schnell klar: Wir wollen nur ein Kind. Wieder andere wissen auch, dass es eine ganze Fußballmannschaft sein soll. Und wiederum andere sind sich noch nicht so sicher. Wir haben ein paar Familien gefragt, zu wievielt sie sich genau richtig fühlen.

Als Ella keine sechs Wochen auf der Welt war, wir uns erstmal in dieser Baby-Sache zurechtfinden mussten und ich mich noch von den Strapazen des Not-Kaiserschnitts erholen, wurden wir von einigen Verwandten gefragt, ob wir noch mehr Kinder möchten. Wobei, nein, gefragt ist nicht richtig. Es wurde eher festgestellt, dass wir doch ganz sicher noch ein Kind haben möchten.

Zu dem Zeitpunkt war ich mir da ehrlicherweise gar nicht so sicher. Und bis vor einem Jahr war das immer noch so. Doch immer wieder schlich sich ein Gedanke ein: Es wäre schon toll, vor allem für Ella… irgendwann einmal. Und da hängen wir gerade: Ja, nein, vielleicht. Irgendwann nochmal. Wenn es passt, wenn es klappt.

Und genau deshalb wollte ich auch von anderen Familien wissen, wie das bei denen so war und habe mich sowohl im Freundeskreis ein bißchen umgehört.

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Marie L., lebt mit ihrem Freund und der gemeinsamen Tochter Marlene in Hamburg:
„Als wir beschlossen, ein Kind zu bekommen, ging alles ganz schnell und plötzlich war da Marlene. Ich dachte, ich wäre durch zahlreiche Babysitter-Jobs gut vorbereitet auf das, was mich erwarten würde. Weit gefehlt. Es ist um ein vielfaches Schönes, aber auch anstrengender, als ich es mir jemals vorgestellt habe. Ich selbst habe drei Schwestern, ob Marlene noch mal große Schwester wird, weiß ich nicht. Für uns fühlt es sich jetzt genau richtig an, wie es ist.“

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Janna M., lebt mit Mann und drei Kindern in Hamburg:
„Mein Mann brachte einen Sohn aus einer vorigen Beziehung mit. Als wir heirateten, war ich mit unserer ersten gemeinsamen Tochter schwanger, zweieinhalb Jahre später kam unsere zweite Tochter. Insgesamt haben wir also drei Kinder, wobei der Große nur jedes zweite Wochenende bei uns ist. Ganz ehrlich: Wenn ich nicht arbeiten müsste, dann könnte ich mir sogar vorstellen, noch ein Baby zu bekommen.“

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Carlotta B., lebt mit Mann und zwei Kindern in Berlin:
„Irgendwie war für mich immer klar: Zwei Kinder. Dass die beiden dann so schnell hintereinanderkamen, war nur halb geplant. Auch, wenn man ja weiß, was dabei rauskommen kann. Der Große ist knapp über zwei, die Kleine ein Jahr alt. Wenn wir alle zusammen im Auto sitzen und ich auf die Rückbank gucke, denke ich oft: Wow, das sind wir, eine Familie.“

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Elise H., lebt mit Mann und vier (zwei davon schon erwachsen) Söhnen in Lübeck:
„Ich bin in einer Familie mit sechs Geschwistern aufgewachsen, mein Mann mit drei Geschwistern. Für uns war deshalb immer klar, dass wir eine große Familie werden und viele Kinder haben wollen. Unsere Jungs sind beim Alter alle anderthalb bis zwei Jahre auseinander. Als sie klein waren, konnten einige Bekannte sie kaum auseinanderhalten. Hinter unserem Rücken wurde geredet, dass das ja asozial sei. Da wir wussten, dass das nicht stimmt, war es uns egal. Wir wollten es ja so. Aber klar war auch: Nach den Vieren ist Schluss. Trotz aller Anstrengung: Genau so haben wir es uns gewünscht!“

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Catharina

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