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Wie werden Mütter glücklich

Wie werden Mütter glücklich?

Warum wir nicht perfekt sein müssen.

Foto: © Catharina König

In Netzwerken, unter Freunden und Müttern bzw. unter Eltern wird es viel diskutiert: Sind wir gute Eltern? Müssen wir perfekt sein? Und wie werden wir Mütter in all dem auch glücklich? Wir teilen heute unsere ganz persönliche Meinung dazu.

Es ist keine Frage: Kinder sind unser kleines, großes Glück… Sie machen uns glücklich. Aber im Alltag bleibt das Glück doch manchmal auf der Strecke. Christina hatte euch bereits ein paar Dinge zu ihren persönlichen Glücksmomenten verraten. Wir reiben uns auf zwischen Kinderbetreuung, Arbeit, Partnerschaft, Haushalt und Freunden und versuchen, allen irgendwie gerecht zu werden. Wollen perfekt sein und scheitern manchmal an unseren eigenen Ansprüchen. Das frustriert und macht unglücklich. Vielleicht sollten wir es uns eingestehen: Wir müssen nicht perfekt sein. Ich persönlich bin der Meinung, dass es auch wichtig ist, Kindern vorzuleben, dass nicht immer alles perfekt sein kann. Wie sollen sie sonst lernen, mit Enttäuschungen, Streit und Frustration umzugehen?

Perfektionismus baut Druck auf

Auch Nathalie Klüver von „Eine ganz normale Mama“ hat dazu was auf ihrem Blog geschrieben, dass bei mir genau ins Schwarze getroffen hat: „Ich hoffe, Ihr fallt nun nicht vollkommen vom Glauben ab. Mütter sind nun mal nicht perfekt und nein, auch ich kann manchmal die 20. Warum-Frage nicht mehr pädagogisch korrekt und mit Sanftmut in der Stimme beantworten. Auch mir fehlt manchmal abends nach der zehnten Runde „Ich setz mir die Schlafanzughose auf den Kopf“ der Humor, noch ein zehntes Mal über diesen originellen Kinderwitz zu lachen. Aber das macht einen ja nicht zur schlechten Mutter! Wer will schon immer perfekt sein und noch schlimmer, wer möchte stets perfekte Eltern?!

Das Glück liegt so nahe, gleich neben Fünfe-Gerade-sein-lassen

Der Zuspruch unter dem Artikel zeigt: So geht es so vielen Eltern. Und doch kommt es uns manchmal vor, als müssten wir perfekt sein. Müssen wir aber nicht. Wir dürfen Fehler machen, unsere Kinder dürfen es ja auch. Welch unnötigen Druck bauen wir auf, wenn wir vorleben, dass immer alles fehlerfrei sein soll? Wir sind es ja auch nicht. Vielleicht ist das Glück also gar nicht so weit weg? Sondern ganz nah. Gleich neben ich-lass-jetzt-Fünfe-gerade-sein.

Einfach da sein, zusammen den Moment genießen. Zuhören und durch den Sand springen. Warum können wir nicht immer so entspannt und „einfach da“ sein, wie im Urlaub? (Foto: © Catharina König)

Wie wunderbar passt da: Ich bin nicht da, um perfekt zu sein, ich bin da, um da zu sein von der Initiative für gesunden Mütterverstand der Zeitschrift Eltern. Er besagt genau das, worum es beim Eltern-Sein, beim Mütter-Sein gehen sollte: Es geht nicht darum, die perfekten Gesichter auf den Abendbrotteller zu legen in perfekter Nahrungsmittelausgewogenheit. Es geht darum, mit dem Kind am Tisch zu sitzen, gemeinsam zu essen und ihm zuzuhören.

Die tollen Sprüche der Eltern Initiative für gesunden Mutterverstand kann man ganz leicht als eCards verschicken. (© Eltern)

Es geht nicht darum, immer alles pikobello gewaschen und zusammengelegt zu haben, sondern darum, dass das Kind etwas Warmes zum Anziehen hat, wenn ihm kalt ist. Und für uns geht es nicht darum, dass wir immer alles schaffen, sondern dass wir es so schaffen, dass wir uns nicht vergessen. Wir müssen nicht perfekt sein, wir müssen nur da sein.
Wie ihr euch selbst kleine Auszeiten schaffen könnt, könnt ihr in dem Artikel von Christina nachlesen. Auch Catharina hat vor einem Jahr schon mal von ihrem Spagat zwischen Kind, Arbeit und Partnerschaft geschrieben – ihre unperfekte Lücke: Die Abstellkammer 😉

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