Kinderzimmer graue möbel

Worauf muss ich beim Kinderzimmer-Boden achten?

Worauf muss ich beim Kinderzimmer-Boden achten?

Der Boden sollte sich den Bedürfnissen der Kinder anpassen

Kinderzimmer ‚Grisu’, (Foto: © Pinolino Kinderträume)

Das eigene Kinderzimmer zu erkunden, ist für viele Kinder das erste große Abenteuer. Krabbelnd oder mit den ersten Schritten werden alle Ecken untersucht, Schnuller und Babyflaschen fallen gelassen, Spielzeuge und Möbel erobert – der Boden im Kinderzimmer spielt bei diesen Erkundungstouren eine wichtige Rolle.

Ein Gastbeitrag von den Fußboden-Experten holz-direkt24.com:

Der Boden im Kinderzimmer muss anderen Anforderungen gerecht werden, als beispielsweise ein Badezimmer-Fußboden, welcher glatt und wasserfest sein sollte. Darum ist es im Sinne der Kinder und Eltern, wenn das Kinderzimmer anders eingerichtet wird als der Rest der Wohnung, insbesondere im Hinblick auf die Wahl des Fußbodens.

Eltern machen häufig den Fehler und halten das Kinderzimmer für einen „statischen“ Ort, der lediglich einmal eingerichtet wird und anschließend über Jahre unverändert bleibt. Vielmehr sollte das Kinderzimmer mit dem Kind „(auf)wachsen“ und sich den Anforderungen anpassen.

Kleinkinder im ersten Lebensjahr beispielsweise, die gerade lernen zu krabbeln oder gar versuchen ihre ersten Schritte zu gehen, sollten dies auf einem weicheren Boden tun, als ein Achtjähriger, der seltener auf dem Boden sitzend spielt.

Ein PVC oder Vinylboden ist weicher als Laminat und ist strapazierfähig. (Foto: ©holz-direkt24.com)

Das Alter des Kindes ist nicht das einzige Kriterium, auf das bei der Auswahl des richtigen Bodens geachtet werden sollte:

– Komfort: Nicht nur Kinder mögen einen weichen und warmen Boden zum Spielen. Eltern, die mit ihren Kindern Zeit verbringen, sind ebenfalls dankbar, wenn ihre Knie nicht auf einem harten und kalten Boden aufliegen.

– Pflege: Kinder machen Unordnung. Sie spielen, malen, verschütten Getränke und verteilen Essensreste. Die Säuberung des Bodens sollte deshalb schnell und einfach möglich sein!

– Haltbarkeit: Aus Kratzern, Dellen und anderen Unebenheiten können Splitter und scharfe Kanten entstehen. Um die Verletzungsgefahr zu minimieren, sollten ebenmäßige, glatte und kantenlose Fußböden genutzt werden.

– Lautstärke: Geräusche werden über den Boden übertragen. Jeder, der schon einmal in einem Mehrfamilienhaus im Erdgeschoss gewohnt hat, weiß, dass sich bereits normale Schritte bei falscher Bodenbeschaffenheit zu einem lauten Stampfen entwickeln. Ein weicher Boden oder eine schalldämmende Unterlage sind ratsam, wenn die Lautstärke reduziert werden soll.

– Gesundheitsschonung: Ein schadstoffarmer Fußboden ist insbesondere für Kleinkinder wichtig, die nah am Boden spielen und krabbeln. Auch ältere Kinder, die möglicherweise unter Allergien leiden, sollten einen Boden im Zimmer haben, der für sie geeignet ist.

– Design: Das Aussehen sollte bei der Auswahl des Bodens eine untergeordnete Rolle spielen. Die meisten Böden lassen sich farblich auf die Möbel und Vorlieben der Kinder abstimmen. Helles Laminat in Holzoptik, wie Elesgo Premium Astbuche, passt beispielsweise zu klassischen Kinderzimmer-Einrichtungen wie dem Pinolino-Set ‚Jil‘, während dunkle Laminate, wie Elesgo Limited Edition Potteiche, moderne Einrichtungen wie das Kinderzimmer-Set ‚Line‘ komplementieren. Ihrer Phantasie ist jedoch keine Grenze gesetzt!

Mit einer weichen Trittschalldämmung absorbiert ein Laminatboden Lärm, den vor allem ältere Kinder beim Spielen und Toben machen. (Foto: ©holz-direkt24.com)

Welcher Boden passt in ein Kinderzimmer?
Anhand der vorgestellten Kriterien und persönlichen Vorlieben ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten bei der Frage nach dem passenden Boden im Kinderzimmer:

Korkboden

Kork verbindet die Vorteile beider Welten: er ist weich und komfortabel und lässt sich darüber hinaus vergleichsweise einfach reinigen. Die Gefahr, dass Flecken entstehen besteht in der Regel nur, wenn grobe Verschmutzungen nicht regelmäßig entfernt werden oder Flüssigkeiten einziehen.
Keine Sorge: Das Kinderzimmer muss nicht wie ein Weinflaschen-Verschluss aussehen! Korkboden ist keine Seltenheit mehr und er kommt in vielen verschiedenen Farben und Mustern. Er lässt sich also an die meisten Kinderzimmer von Pinolino anpassen. Kork eignet sich außerdem optimal als Trittschalldämmung für Laminat und Parkett.

Teppichboden
Noch immer ein Klassiker in deutschen Kinderzimmern. Auf den ersten Blick ist er für Kinder und Eltern zugleich die angenehmste Wahl. Er ist weich, warm, gelenkschonend und kommt in vielen Designoptionen. Allerdings sollte bei der Entscheidung darauf geachtet werden, aus welchem Material der Teppichboden besteht. Teppichboden aus Nylon eignet sich beispielsweise für stark beanspruchte Kinderzimmer und bietet eine gute Mischung zwischen Weichheit und Pflegeleichtigkeit, während Polyester als besonders Allergiker-freundlich gilt. Im Zweifelsfall lohnt sich also ein genauer Blick auf das Material.

Laminat
Für ältere Kinder eignet sich ein härterer Boden, da dieser mit der steigenden Belastung besser zurechtkommt, als weiche Böden. Laminat ist kratz- und stoßfest, lässt sich kantenlos und ebenmäßig verlegen. Mit einer weichen Trittschalldämmung absorbiert er Lärm, den aktive Kinder beim Toben und Spielen verursachen. Dank der Isolierung durch die Trittschalldämmung bleibt das Laminat angenehm warm und gemütlich. Von sich aus harte Böden wie z.B. Laminat können zusätzlich mit einem kleinen Teppich, Bodenkissen oder einer Bodenmatratze kombiniert werden. So bietet der Boden zusätzliche Gemütlichkeit und Wärme.

PVC und Vinyl
Wem Laminat für die Kinder zu hart ist, der kann auf einen PVC- oder Vinyl-Boden in Holzoptik zurückgreifen. Vinyl ist weich und strapazierfähig, lässt sich einfach abwaschen und strahlt in der richtigen Farbe Wärme und Gemütlichkeit aus. Einen Haken haben PVC-Böden jedoch: in ihm können Weichmacher verborgen sein, die über die Jahre als Gas austreten und sich so auf die Gesundheit der Kinder auswirken. Achten Sie also darauf, schadstoffarme oder – noch besser – schadstofffreie PVC-Böden zu nutzen.

Fußbodenheizung
Natürlich kann die Auswahl des Bodens auch von der anderen Seite betrachtet werden. Soll eine Fußbodenheizung eingebaut werden, sollte natürlich im Vorfeld geklärt werden, ob der ausgewählte Boden mit ihr kompatibel ist. In der Regel eignen sich Laminatböden, Vinylböden und andere harte Böden besser, als Teppichböden. In Sachen Wärmeübertragung zwischen Boden und Raum ist eine Fußbodenheizung optimal.

Fazit
Boden im Kinderzimmer: besser individuell anpassen statt lieblos einrichten
Leider gibt es bei der Wahl des richtigen Kinderzimmerbodens keine einfache Antwort. Eine enorme Erleichterung ist es, wenn Sie wissen, was der Fußboden können und aushalten muss. Unternimmt Ihr Sprössling erste Krabbelversuche oder spielen die Geschwister im Zimmer gemeinsam „Fangen“? Wenn Sie sich unsicher sind, welcher Boden in das Zimmer Ihrer Kinder gehört, kontaktieren Sie uns. Wir helfen gerne weiter!

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