Babys Erstausstattung

Babys Erstausstattung – Das ist wichtig für den Start ins Leben

Babys Erstausstattung

Das ist wichtig für den Start ins Leben

Foto: © PhotographyByMK/Fotolia

Ihr erwartet ein oder vielleicht sogar euer erstes Kind? Das ist sehr aufregend. Nicht nur wächst und wächst der Bauch, auch drum herum gibt es ja einiges zu erledigen. Wir zeigen, was ihr für die ersten Tage und Monate in Sachen Erstausstattung zuhause so braucht und verraten, was uns persönlich besonders geholfen hat. Pinolino als Ratgeber in Sachen Baby-Erstausstattung kann ich euch an der Stelle als junge Mutter nur empfehlen.

Bodys, Bettchen und vieles mehr. Erwartet man ein Kind, stellt sich automatisch die Frage: Was brauchen wir eigentlich? Erstaunlicherweise ist es doch immer weniger, als man denkt. Aber halt doch so einiges, was bereits im Haus sein sollte, bevor das Baby dann da ist. Und vor allem: Manchmal mehr von dem, was man nicht erwartet hätte oder weniger von dem, zu dem alle geraten haben.

Aber das ist ja auch ziemlich individuell und jede Familie ist unterschiedlich in ihren Bedürfnissen. Dennoch gibt es bei der Erstausstattung einiges, was für alle gilt. Außerdem verraten wir, was uns die ersten Tage, Wochen und Monate im Wochenbett und im ersten Babyjahr das Leben erleichtert hat.

Im Anstellbettchen schläft das Baby sicher und ist dennoch ganz nah bei Mama! Hier geht es zu einem spannenden Testbericht einer jungen Bloggerin und Mama zum Pinolino Anstellbettchen Janne.

Anstellbett, großes Bett oder Elternbett?

Ärzte und Experten empfehlen vor allem im ersten Babyjahr, die Kinder nah bei den Eltern schlafen zu lassen. Nicht alle Familien mögen das Familienbett – viele stufen es auch als unsicher sein. Besonders sicher schlafen Babys in den ersten Monaten in einem Anstellbettchen. So sind sie richtig nah bei Mama (das ist auch praktisch für das nächtliche Stillen), aber sicher und geschützt im eigenen Bereich. Vielen Babys ist zu Beginn ein normales Gitterbett zu groß. Dennoch lohnt sich die Anschaffung gleich zu Beginn: Kauft ihr auch Wickelkommode und Schrank, besorgt am besten alles aus einem Guss. Später liegt im Kinderzimmer so viel Spielzeug herum, da ist es gut, wenn die Möbel einen Stil und viel Stauraum haben.

Dazu: Babymatratze mit zwei passenden Laken.

Wickeltisch, Wickelkommode oder Wickelauflage?

Praktisch ist die Trage auch für Zuhause. Wenn das Baby sich mal wieder nicht ablegen lässt man(n) aber doch noch so einiges im Haushalt zu tun hat… 😉 (Foto: © runzelkorn/Fotolia)

Das ist abhängig von euren Gegebenheiten und dem Platz. Fakt ist aber: Eines davon sollte bereits zuhause stehen, wenn ihr aus dem Krankenhaus kommt. Und die Wickelfläche sollte in der richtigen Höhe sein. Denn gerade zu Beginn steht man doch häufiger da, um Windeln zu wechseln (ca. 4000 Windeln wechselt man in den ersten Jahren, bei der falschen Höhe eine echte Belastung für den Rücken). Kleiner Tipp: Eine größere Wickelkommode mit ausreichend Stauraum lässt auch unschönen Krimskrams verschwinden und lässt sich später spielend als Sideboard in der Wohnung nutzen.

Dazu: Mobile, evtl. Wärmelampe, Wickelauflage, die abwischbar oder einen Wechselbezug hat (ehrlich, es geht oft was daneben…).

Kinderwagen oder Trage?

Viele Familien entscheiden sich hier für beides. Aus gutem Grund: Es ist super praktisch, mit einem Kinderwagen lange Spaziergänge zu machen, nebenbei Einkäufe zu erledigen und dabei die Hände frei zu haben. Andererseits gibt es Momente, in denen Babys ganz besonders viel Nähe brauchen. Da ist eine gut sitzende Babytrage sehr praktisch und erlaubt euch, viel Nähe zu geben – ohne, dass euch dabei die Arme abfallen. Lasst euch in Sachen Kinderwagen im Fachhandel beraten. Auch für die passende Trage gibt es Beratung. Hier auf jeden Fall verschiedene Modelle ausprobieren. Wir waren übrigens oft mit beidem unterwegs: Kind in den Kinderwagen und die Trage zur Sicherheit dabei, wenn die Kleinen mehr gucken wollten oder mehr Nähe brauchten.

Dazu: Regenschutz, Wolldecke oder Thermodecke (siehe unten)

Wickeltasche oder alles in die Handtasche?

Eine richtige Wickeltasche sorgt für Ordnung und bringt Babys Sachen und Mamas Sachen nicht durcheinander. (Foto: © Superingo/Fotolia)

Das ist vielleicht typabhängig. Ich zum Beispiel bin komplett mit einer großen Handtasche ausgekommen, fand aber doch, dass das auch Nachteile hat. Praktisch ist eine große, passende Tasche, die man auch an den Kinderwagen hängen kann und persönliche Dinge wie Portemonnaie und „eigene“ Utensilien vielleicht in einer eigenen separaten Umhängetasche hat. Eine Wickeltasche bietet außerdem den Vorteil, dass sie oft schon separate Fächer hat, in denen alles seinen Platz hat, außerdem Thermotaschen für die Fläschchen. Das schützt vor Unordnung, vor allem, wenn Gläschen und Wechselkleidung dazukommen.

Babyschale fürs Auto

Für den Fall, dass ihr kein Auto habt, erübrigt sich dieser Punkt, aber für die, die mit Auto und Baby unterwegs sind, ist eine Babyschale natürlich ein absolutes Muss. Es gibt zwar auch schon günstige Modelle, setzt hier aber lieber auf Sicherheit und Qualität.

Warme Wolldecke oder Thermosack für den Kinderwagen

Hier kommt es ein bisschen drauf an, wann euer Baby geboren wird. Kommt es im Frühjahr zur Welt und die Temperaturen sind mild, reicht eine warme Wolldecke plus eine Kissendecke. Kommt euer Baby im Herbst, solltet ihr auf jeden Fall in einen warmen Thermosack investieren. Babys kühlen sehr schnell aus und können ihre Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren.

Erstausstattung Kleidung:

Oft bekommt man ja schon vieles von Freunden oder Verwandten vererbt. Das ist für die erste Zeit auch meist ausreichend. Gerade in den ersten Monaten wachsen die Kleinen so schnell, da lohnt eine riesige Garderobe gar nicht. Hier eine kurze Liste, wie viel ihr wovon in welchen Größen für die ersten drei Monate braucht.

Für drinnen:
– Sechs Oberteile mit langen Ärmeln (Gr. 56 bis 68). Nehmt am besten etwas zum Knöpfen oder mit dehnbarem Kopfausschnitt.
– Sechs Bodys, Gr. 56 bis 68. Im Winter mit langen Ärmeln, im Sommer mit kurzen. Am besten mit Druckknöpfen, die Kleinen mögen es nicht so gerne, wenn man etwas über den Kopf zieht.
– Fünf Strampler (oder Hosen, Gr. 56 bis 68).
– Vier Strumpfhosen oder Leggings mit Füßchen.
– Drei Paar dicke Babysöckchen (Babys haben oft kalte Füße).
– Drei Paar dünne Söckchen (unter den Strampler).
– Zwei bis drei Schlafanzüge
– Zwei Schlafsäcke

Für draußen:
– Zwei Jacken (eine dicke und eine dünne, Gr. 62/68).
– Zwei Mützen (eine dicke und eine dünne).

– Je nach Jahreszeit:
Wattierten Winteranzug.

Was wir außerdem wirklich oft gebraucht haben und was sowohl bei mir als auch bei Christina viel in Gebrauch war, waren Mullwindeln bzw. Spucktücher.

Für noch mehr Infos zum Thema Erstausstattung, empfehlen wir euch das Interview mit unserer Hebamme Anna Hottinger: 

Erstausstattung für unser Baby – eine Hebamme erzählt, was wirklich sinnvoll ist

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Catharina

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