Isabel und Marie Little Years, Family Lifestyle blog

Familie und Lifestyle: Interview mit Isabel und Marie von Little Years

So geht Familie und Lifestyle!

Interview mit Marie und Isabel von Little Years

Foto: © Lina Grün

Als Isabel (links) und Marie (rechts) beide gleichzeitig schwanger waren, beschlossen die beiden Journalistinnen, ein eigenes Webangebot für werdende Eltern zu gründen: Little Years war geboren. Wir haben mit den beiden über ihre Themen gesprochen und, auf was wir uns auf ihrem Blog noch freuen können.

Liebe Isabel, liebe Marie, schön, dass ihr das seid. Stellt euch doch bitte kurz vor!
Ich bin Isabel, Mutter von zwei Kids ……
Und ich bin Marie, Mama von meinem Sohn Junio!
Wir haben Little Years zusammen 2012 gegründet, sind seit 2013 online und stolz darauf, dass wir mittlerweile das reichweitenstärkste Family-Lifestyle-Magazin im Netz sind!

Auf Little Years aufmerksam geworden bin ich vor ein paar Jahren, selbst noch kinderlos, durch eure Interview-Reihen. Wie kamt ihr auf die Idee, einen Blog zu starten?
Wir waren beide schwanger und es gab damals einfach nichts im Netz, was zu uns und unserer Idee vom Kinderhaben so richtig gepasst hat. Am Anfang standen die Porträts, bald kam ein Blog dazu, immer mehr haben wir auch unsere privaten Erfahrungen geteilt. Jetzt sind wir wieder „magaziniger“ geworden, haben ein festes Team, bedienen verschiedene Themenbereiche und produzieren immer mehr hochwertige Stories.

Mittlerweile gibt es euch schon ein paar Jahre und ihr habt eine treue Leserschaft. Wie schafft ihr es, euch in der Masse zu halten?
Ich glaube, unsere Leser vertrauen uns, sie wissen, dass wir keine mittelmäßigen Produkte empfehlen und dass wir einen guten Mix aus allen Themen fahren. Außerdem versuchen wir, eine sehr tolerante, intuitive und lockere Einstellung zum Kinderhaben zu vermitteln – es soll Spaß machen! Und das mögen immer mehr Frauen, weil man mittlerweile wieder GERNE Kinder bekommt in Deutschland.
Und dazu muss man sagen, dass wir auch seit über vier Jahren (fast) ununterbrochen fünf Tage in der Woche Beiträge veröffentlichen. Ich glaube die Leser wissen einfach, da kommt immer was und es ist gut.

Welche Themen liegen euch besonders am Herzen?
Eben diese undogmatische und entspannte Art, mit dem Kinderhaben umzugehen. Außerdem das Thema Vereinbarkeit und alle anderen gesellschaftlichen Themen, die mit Kinderhaben zu tun haben. Und bei den Produkten versuchen wir immer, nur das Beste zu bewerben, was wir selbst auch gut finden.
Aber auch „Nischen“-Themen wie Alleinerziehen oder Patchwork werden mal angesprochen. Wir versuchen immer, Diversität zu zeigen.

Manchmal polarisiert ihr auch – wie geht ihr mit fiesen Kommentaren oder Kritik um?
Das gehört dazu. Wir würden lügen, wenn wir behaupten würden, dass uns Kritik nicht trifft. Aber manchmal muss man auch polarisieren, um eine Diskussion voranzutreiben. Wir reagieren meistens nach dem Motto „Kill by Kindness“ und bleiben sachlich, oft lässt sich so auch die verärgertste Kommentatorin beruhigen.

Liebe Isabel, deine kleine Tochter Quinn ist nun schon über ein Jahr alt. Wie hast du deine Arbeit am Blog während der Elternzeit organisiert – du warst ja auch weiter sehr aktiv.
Direkt nach der Geburt habe ich vier bis sechs Wochen pausiert, anders ging es auch nicht. Ich hatte einige Artikel vorbereitet und habe ansonsten nur ab und zu mal auf dem Handy eine wichtige Mail beantwortet, außerdem standen ein paar Shootings an, da mussten wir alle irgendwie durch. Danach war Quinn Gott sei Dank ein recht entspanntes Baby, ich hatte sie oft im Büro dabei und sie lag auf ihrem Fell oder in Maries Arm, später krabbelte sie rum und bespielte alle und alles. Außerdem haben mein Mann und meine Schwiegermutter mich viel unterstützt und ich saß oft abends lange am Rechner. Es ging irgendwie, aber ich freue mich jetzt auf den Moment, wenn sie endlich in der Kita eingewöhnt ist. Selbstständig sein mit kleinem Baby ist schon wirklich eine Herausforderung. Selbst wenn ich mein Pensum runtergeschraubt habe, war ich ja doch permanent doppelt belastet.

X and Q enjoying the last days of summer vacation in France #brotherandsister #vacances

Ein Beitrag geteilt von Little Years (@littleyears) am 29. Aug 2017 um 0:39 Uhr

Ihr schreibt auch ehrlich, wenn es mal schwierig ist und, wo ihr an eure Grenzen stoßt. Fällt euch das schwer?
Meistens nicht. Natürlich gibt man nicht so gerne Schwächen zu, aber das Feedback ist immer so positiv, das motiviert!
Manchmal ist es natürlich schon nicht so einfach, die Gratwanderung zwischen zu viel Privatem und zu unpersönlich zu meistern. Man will ja auch nicht ständig auf dem Nähkästchen plaudern oder Familienmitglieder bloßstellen.

Ein Thema, was in Lifestyle-Mamiblogs seltener vorkommt, sind Patchwork-Familien. Ihr geht damit offen um.
Ja, und das ist uns wahnsinnig wichtig. Marie lebt ja selbst Patchwork, in unserem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es immer weniger „klassische“ Konstellationen. Wir würden das sogar noch gerne ausweiten und öfter Patchwork-Familien vorstellen! Denn die sind viel mehr Normalität, als es in der öffentlichen Wahrnehmung außerhalb Berlins angenommen wird.

Auf was können sich die Leser in den kommenden Monaten, sagen wir bis Weihnachten, freuen?
Wir haben eine große Serie über Stadtflucht in petto, viele schöne Porträts, einige Glossen, die sicher sehr polarisieren werden und yep, auch das Patchwork-Thema wird vorkommen. Im Dezember gibt es außerdem wieder einen Adventskalender mit unverschämt guten Gewinnen!

Umbrian nights ⭐️❤️

Ein Beitrag geteilt von Little Years (@littleyears) am 13. Jul 2017 um 12:27 Uhr

Was bedeutet „kleines großes Glück…“ für euch?
Isabel: Die kleinen Freuden im Alltag. Ein Kuss vom Kind, ein Händedruck, die Welt mit Kinderaugen sehen…
Marie: Das klingt ein wenig so wie meine Mutter, aber: Gesundheit und die Freiheit sein Leben gestalten zu können, ohne existenzielle Ängste. Das ist so viel Wert!

Habt ihr ein Pinolino Lieblingsprodukt?
Isabel: Klar! Mir gefällt das klassische Schaukelpferd sehr gut:
Und der Puppenwagen ist ja auch ein Klassiker!
Marie: Ich habe ein Auge auf den Kinderschreibtisch geworfen, der wächst sogar mit!

Lieben Dank Ihr Zwei für das nette Interview!

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Catharina

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