martin spey, pinolino mitarbeiter

Upcycling zu Weihnachten: Ein Weihnachtsbaum aus Palettenresten

Upcycling zu Weihnachten: Ein Weihnachtsbaum aus Palettenresten.

Pinolino Mitarbeiter Martin Spey hat sich einen eigenen Weihnachtsbaum gebaut

Vorfreude auf Weihnachten und den selbstgebauten Weihnachtsbaum: Pinolino Mitarbeiter Martin mit seiner Frau Maike und seinem kleinen Sohn Lenny.
(Foto: ©privat)

Wer nicht zuhause Weihnachten feiert, sieht sich mit Kindern schnell vor dem Dilemma: Weihnachtsbaum, ja oder nein? Pinolino Mitarbeiter Martin Spey hatte dafür eine super Lösung: Er baut sich einen Weihnachtsbaum aus Paletten einfach selbst. Im Interview verrät er uns, wie er das gemacht hat und wie er und seine Familie Weihnachten feiern.

Lieber Martin, wie lange bist du eigentlich schon bei Pinolino und was genau machst du bei uns?
Ich gehöre nun schon fast zum alten Eisen. 2009 habe ich als Leiter Einkauf bei Pinolino angefangen. Seit 2016 bin ich nach über 20 Jahren Einkauf nun auf die „andere Seite“ gewechselt und betreue seit dem unsere Großkunden im Vertrieb. Hier sind meine Erfahrungen im Einkauf, in der Projektarbeit und natürlich meine Warenkenntnis sehr hilfreich. Ich darf mich seitdem Key Account Manager nennen. Aber zudem habe ich mich auch zum „Feel-Good-Manager“ selbsternannt! – mit Aktionen wie z. B. einem Lauftreff und Staffelteilnahmen am Münstermarathon, Tippspiele und Fußballspiele und dergleichen, halte ich unser junges Team bei Laune und auf Zack!

Laufen ist seit 2011 seine große Leidenschaft. Das Bild zeigt seinen 3. Zieleinlauf beim Münstermarathon (fürs Pinolino-Team, super Martin!)

Was ist das Besondere an deinem Job?
Die Produkte, gerade im Bereich Spielwaren, machen mächtig Spaß und bei den Möbeln ist es immer wieder toll, etwas Neues und Besonderes für unsere Kunden zu entwickeln und zu vermarkten. In der Großkundenbetreuung muss man ja auf die Kundenwünsche gezielt eingehen und kann somit auch bei der Produktentwicklung viel bewegen. Die Kindermöbel und Spielwarenbranche ist eine recht kleine, lockere und zugleich echt spannende Branche!

Der Palettenbaum bekommt jedes Jahr einen ganz besonderen Platz bei Martin und seiner Familie!

In deinem Beruf dreht sich alles um Kindermöbel und Spielwaren – aber auch zuhause hast du offenbar ein Händchen für Möbel und Deko. Wie kam es zu eurem Palettenbaum?
Naja, für Deko ist meine Frau zuständig – sie ist deutlich kreativer als ich. Mit der Einrichtung versuchen wir aus unseren Vorstellungen unseren eigenen Stil zusammen zu stellen, wobei der Wohlfühlfaktor und das Praktische im Vordergrund stehen. Ich habe den Hang zum Praktischen und meine Frau macht das in „schön“. Den Palettenbaum habe ich vor einigen Jahren von einer Idee aus dem Baumarkt, jedoch nie verwirklicht. Da wir letztes Jahr an Weihnachten bei unseren Eltern verbracht haben, hatten wir uns entschieden, keinen eigenen Tannenbaum zu kaufen und aufzustellen. Das war uns zu schade für so wenige Tage! Aber wir wollten nicht ganz auf einen Baum verzichten – gerade weil das das erste richtige Weihnachten für unseren Sohn war, habe ich die Palettenvariante rausgekramt und unser Abfallholz aus der Logistik zum Baum verarbeitet.

Auch dieses Jahr stellen wir unseren Upcycling-Weihnachtsbaum wieder aufMartin Spey

Kommt der jedes Jahr wieder zum Einsatz?
In diesem Jahr auf jeden Fall – wobei noch nicht klar ist, wo wir den dieses Jahr hinstellen – denn wir werden dieses Jahr die Familie zu uns einladen, so dass wir auch eine echte Tanne haben werden. Aber wir werden sicher einen tollen Platz finden.

Also dieses Jahr auch wieder mit eigenem Baum und der Upcycling-Variante. Wie sieht Weihnachten sonst bei dir aus, habt ihr Traditionen oder Rituale, die jedes Jahr wiederkehren?
Für mein Patenkind habe ich vor 20 Jahren jedes Jahr den Weihnachtsmann gespielt, bis der das mit sechs Jahren dann nicht mehr geglaubt hat. Als dann 2003 meine Tochter ein Jahr wurde, habe ich auch meinen Kumpel als Weihnachtsmann engagiert für die nächsten Jahre – auch hier war dann mit sieben Jahren die Glaubwürdigkeit dahin. Im letzten Jahr war dann das erste richtige Weihnachten für meinen Sohn mit einem Jahr, wo ich den alten Kumpel wieder aktiviert habe. So soll auch dieses Jahr wieder ein Weihnachtsmann die Geschenke bringen. Klassisch gibt es dann bei uns, wenn möglich, auch jedes Jahr Ente oder Gans mit Klößen und Rotkohl. Ansonsten feiern wir ganz traditionell im Kreise der Familie ein besinnliches Weihnachtsfest – da die Familie etwas zerstreut ist, ist das leider meistens mit viel Fahrerei verbunden. (Außer dieses Jahr = da kommen alle zu uns!)

Wenn Pinolino Mitarbeiter Ruhe braucht, geht er gerne mit seiner Familie angeln, so wie hier mit seinem kleinen Sohn.

Hast du ein Pinolino Lieblingsprodukt?
Kugelbahn ‚Karl der Riese’. Wir haben zuhause ‚Karl der Große’ für meinen Kleinen (und für mich) aber auf den Messen stellen wir noch als Blickfang ‚Karl der Riese’ aus, den wir leider nicht mehr produzieren – der ist so groß wie ich! Damit spiele ich und komme so schnell mit den Besuchern ins Gespräch – außerdem ist die Bahn so beruhigend!

Martin mit seiner großen Tochter: „Für meine ‚Große’ muss ich auch immer wieder für Selfies herhalten – mit 15 ist sie sehr aktiv auf Instagram & Co.“

Was bedeutet „kleines großes Glück…“ für dich?
Meine Frau Maike ist mein großes Glück und meine beiden Kinder Penelopé, 15 Jahre alt, und mein Sohn Lennart, der jetzt zwei Jahre alt ist, sind mein kleines Glück. Alle Drei zusammen sind mein kleines großes Glück. Ich wünsche mir mit den Dreien und der gesamten Familie, in Gesundheit noch viel, viel gemeinsame Zeit zu verbringen!

Anleitung für den Upcycling Weihnachstbaum aus Paletten:

Das braucht ihr:
– Lange und etwas breitere Latte für die Rückseite Dachlatten oder eine alte Euro-Palette
– 54 Senkkopfschrauben, ca. 4,0 x 30mm
– 375 ml Buntlack

Werkzeug: Zollstock, Bleistift, Säge, Feinsäge, Akkuschrauber, evtl. Holzbohrer, 2 Klemmzwingen, grobes und feiner Schleifpapier, Lackrolle

So geht`s:

Nehmt die Europalette auseinander, so dass ihr die einzelnen Latten zur Verfügung habt. Nun legt ihr die Latten flach auf den Boden und mit der langen Seite aneinander. In der gewünschten Form des Weihnachtsbaums markiert ihr nun, nach oben hin schmaler werdend, wo ihr die Latten absägen müsst.

Schleift die Latten erst mit dem groben, dann mit dem feinen Schleifpapier ab, damit es keine Splitter mehr gibt, an denen man sich verletzen kann. Nun könnt ihr die Latten in eurer Wunschfarbe streichen.

Nachdem alles durchgetrocknet ist, legt ihr die Latten wieder in der Form des Tannenbaums auf den Boden. Nun schraubt oder nagelt ihr die lange Latte für die Rückseite mittig an eure Tannenbaum-Latten.

Tipp:
Besonders schön sieht der Baum aus, wenn ihr die Rückseite mit einer Lichterkette dekoriert und er so indirektes Licht spendet!

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