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Wieder schwanger!

Wieder schwanger!

Jede Schwangerschaft verläuft anders – auch dieses Mal

Foto: © milennet/ Fotolia

„Unser zweites Wunschkind ist unterwegs“, berichtet uns Caro. Doch wie sich im Vergleich ihre Prioritäten in der zweiten Runde geändert haben und was sich sonst noch alles von ihrer ersten Schwangerschaft unterscheidet, verrät sie uns jetzt.

Da hatte ich es schwarz auf weiß in der Hand: Das legendäre erste Ultraschallfoto vom Frauenarzt. Ein winziger Kringel, der uns sagt, dass es in Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes noch runder zugehen wird.

Eindeutig schwanger!
(Foto: © privat)

Wir haben uns riesig gefreut, keine Frage. Schließlich ist auch dieses Baby, übrigens ein Mädchen, unser größter Wunsch gewesen. Aber um ehrlich zu sein, fallen gleichermaßen viele neue Fragen und Ängste an. Schaffen wir das? Maxi ist gerade einmal eineinhalb Jahre alt, wenn das Zweite kommt. Freundinnen von mir, die bereits zwei oder mehrere Kinder haben, sagten mehr oder weniger das Gleiche: „Es ist gut so, dass man es sich vorher nicht wirklich ausmalen kann, was auf einen zukommt“.

Bei aller Liebe zu unseren Kindern: die Phase mit Kleinkindern zuhause ist auch manchmal verdammt anstrengend.Carolina Bredl

Just do it, scheint also das Motto zu sein, oder auch: Augen zu und durch. Denn bei aller Liebe zu unseren Kindern: die Phase mit Kleinkindern zuhause ist auch manchmal verdammt anstrengend. Doppeltes Glück auf der einen Seite, heißt schließlich auf der anderen Seite auch doppelt so harte Nächte durchmachen, Kinderkrankheiten, Erziehungskämpfe und nicht zuletzt mehr Kosten unter einen Hut zu kriegen. Aber irgendwie wird es schon gehen, positiv rangehen lautet die Devise. Wie wird Maxi wohl auf seine neue Schwester reagieren? Ich hoffe mal, dass er seine baldige Spielkameradin schnell akzeptiert. Warum Geschwister laut Christinas Erfahrung auf jeden Fall Gold wert sind, könnt ihr hier nachlesen: Geschwister – bald sind wir zu viert.

Foto: © Pinolino KInderträume

Rein körperlich verlief die zweite Schwangerschaft in den ersten drei Monaten auf jeden Fall schon mal deutlich anders als beim ersten Mal. Während ich mit Maxi hauptsächlich dauermüde war, kam diesmal extreme Übelkeit dazu. Diese war zum Teil so schlimm, dass ich mich zeitweise um gar nichts mehr richtig kümmern konnte. Die ganze Familie musste mit einspringen, damit vor allem Maxi betreut werden konnte. Ich fühlte mich einfach nur elend. Aber zum Glück war der Spuk nach 14 Wochen vorbei. Seitdem geht es mir eigentlich recht gut, abgesehen davon, dass ich am liebsten 15 Stunden schlafen möchte, aber mit Glück sechs Stunden dank der üblichen Unterbrechungen durch Maxi erhalte.

Der Bauch wächst und wächst. Maxi scheint’s nicht zu stören – solange ich ihn auch weiterhin trage
(Foto: © privat)

Dadurch, dass es meine zweite Schwangerschaft ist, bin ich tendenziell entspannter als bei der ersten. Schließlich weiß ich bereits, dass so manche Zipperlein danach wieder von selbst verschwinden. Ich habe auch nicht die Zeit mich irgendwo hineinzusteigern. Während ich mich bei der ersten Schwangerschaft bei jedem Ziepen gefragt habe, ob denn alles ok sei und jeden Ratgeber durchgeackert habe, bekomme ich es dieses Mal noch nicht einmal richtig mit. Natürlich würde ich mich aber schon gerne mal aufs Sofa hocken und einfach nur den wachsenden Bauch genießen.

Bewusst den Bauch genießen – so wie damals hier mit Maxi kurz vor der Geburt im November 2015
(Foto: © privat)

Diese Auszeiten muss ich mir jetzt viel bewusster freischaufeln. Der Zauber an der Sache verfliegt zum Glück schließlich auch beim zweiten Mal nicht. Und wenn ich es dann schaffe, mich ganz aufs ungeborene Baby zu konzentrieren, gehe ich auch gerne im Kopf bereits durch, wie ich das Kinderzimmer bald für Zwei aufteilen werde. Logisch, anfangs schläft sie ja noch im Anstellbettchen im Elternschlafzimmer.

Wir hatten uns bereits bei Maxi für das Anstellbettchen ’Anja’ entschieden und waren sehr zufrieden.

Nach und nach möchte aber ich schon, dass es sich die beiden im eigenen Kinderzimmer gemütlich machen. Dafür eignet sich auf jeden Fall ein Tipi im Zimmer. Wenn ich dort mit Maxi spiele, kann ich die kleine Maus dort gemütlich platzieren. Hier findet ihr Tipps zur eigenen Tipi-DIY-Gestaltung.

Foto: © Lilli Lafeld

Tagsüber wird das Laufgitter ’Julia‘ uns wieder sehr behilflich sein. Maxi hat es geliebt, schließlich konnte er dort nach ein paar Monaten fleißig üben, sich an den Stäben hochzuziehen.

Das Laufgitter ’Julia‘ ist höhenverstellbar und einzelne Stäbe sind herausnehmbar

Und nebenbei ist dieses Mal die kleine Maus vor Maxi sicher, wenn er mit zu viel Enthusiasmus auf sie draufspringen wollen sollte.
Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, von Anfang an in gute Kindermöbel zu investieren. Diese können wir jetzt wunderbar ein zweites Mal nutzen. Wer mehr darüber erfahren will: Hebamme Anna Hottinger erzählt euch hier mehr über sinnvolle Erstausstattung.


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